Die digitale Währung Bitcoin – Vorteile und Nachteile

Das ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Das weltweite Netz dient als Informationsquelle, zur und nicht zuletzt als unendlich großes Warenhaus. Das Internet hat sogar eine eigene : den Bitcoin. Viele sehen die digitale Währung sehr kritisch, andere verdienen damit eine Menge Geld, beispielsweise durch den sogenannten Forex-Handel. Inzwischen ist der Bitcoin sogar zu einer anerkannten, nationalen Währung geworden, wie es in El Salvador der Fall ist. Wo liegen die Vorteile dieser Währung und wo die Nachteile?

Die digitale Währung und ihre Geschichte

Der Bitcoin als digitale Währung hat seinen Ursprung in der Hackerszene und ist seit mehr als zehn Jahre im Umlauf. Wer genau den Bitcoin erfunden hat, lässt sich heute nicht mehr sagen, aber es soll ein Computerspezialist gewesen sein. Bekannt ist nur das japanische Pseudonym „Satoshi Nakamoto“. Wer sich aber tatsächlich hinter diesen Namen verbirgt, ist bis heute unbekannt. Bitcoins werden nicht von den Banken ausgegeben, es ist vielmehr eine sehr große, weltweit operierende Gemeinschaft, die sich um die digitale Währung kümmert. Das System ist so angelegt, dass nie mehr als 21 Millionen Bitcoins im Umlauf sein dürfen, aktuell dürften es rund zwölf Millionen sein.

Das Mining von Bitcoins

Mit Mining wird, einfach gesagt, die Generierung von Bitcoins unter Einsatz eines Rechners gemeint. Für die Abwicklung der Transaktionen, die in dem Prozess getätigt werden, werden Miner benötigt. Hierbei kann sowohl eine einzelne Person mithilfe eines leistungsstarken Rechners Bitcoins generieren oder auch im Zusammenschluss mit mehreren Minern rund um den Erdball. Bei dem gemeinschaftlichen Mining geben die einzelnen Rechner ihre Rechenleistung frei und teilen sie sich, um damit auch potenziell höhere Gewinne zu erhalten. Anbieter wie WestBit GmbH bieten das passende Zubehör und eine Auswahl von Minern an. In dem Shop finden sich hocheffiziente Produkte wie der ASIC-Miner KD6 der Marke Goldshell für den Kadena-Algorithmus. Dieser benötigt eine geringe Stromaufnahme bei gleichzeitig hoher Rechenleistung. Unter Zuhilfenahme von Technik wie dieser, bietet sich die Möglichkeit, selbst Kryptowährung zu generieren.

Eine weltweite Währung

Bitcoins sind ein dezentrales Zahlungsmittel, was weltweit zum Einsatz kommen kann. Ein weiterer Vorteil besteht in der Anonymität der Überweisungen. Um einen möglichen Betrugsversuch zu vermeiden, ist es jederzeit möglich, die Transaktionen zurückzuverfolgen, wenn es nötig ist. Dass die Gebühren für die Transaktionen sehr niedrig sind, ist ein weiterer Vorteil, sie liegen vielfach unter einem Cent oder sind sogar komplett kostenlos. So etwas ist nur möglich, weil die Bitcoins zwischen den Verbrauchern transferiert werden, ohne dass eine Bank dazwischengeschaltet wird. Bitcoins sind legal und die Zahl der und Serviceleistungen, die diese Währung annehmen, steigt stetig an.

Welche Nachteile gibt es?

Wo es Vorteile gibt, da sind auch Nachteile zu finden, die Bitcoins machen da keine Ausnahme. Der wohl größte Nachteil ist die fehlende Sicherheit, das ganze System gilt immer noch als recht unsicher und wird als experimentell strukturiert angesehen. Dazu kommt, dass der Kurs der Währung extremen Schwankungen ausgesetzt ist, er steigt ebenso rasant an, wie er danach wieder in die Tiefe rauscht. Alle, die Bitcoins besitzen, müssen sie auch auf dem eigenen Rechner aufbewahren, was einfacher klingt, als es in der Realität ist. Der muss immer absolut frei von Viren sein, zudem ist es ein Muss, sich mit Computersicherheit sehr gut auszukennen. Online-Dienste, die wie eine Art Bank fungieren und die Bitcoins aufbewahren, ist nicht in jedem Fall zu trauen, denn auf diesem Sektor sind leider viele schwarze Schafe unterwegs.

Fazit zu Digitaler Währung

Wie bei allen virtuellen Währungen, so ist auch beim Bitcoin Vorsicht geboten. Im Netz kursieren unzählige Geschichten von Menschen, die mit dieser Währung praktisch über Nacht zum Millionär geworden sind. Diesen Geschichten ist nur bedingt zu trauen. Wer sich für die Währung interessiert, sollte sich vor der ersten Transaktion sehr genau informieren, insbesondere was die Risiken angeht, über die nicht so gerne gesprochen wird. Dass der Bitcoin durch seine künstliche Verknappung von maximal 21 Millionen vor einer Inflation schützt, ist allerdings richtig.

Bild: @ depositphotos.com / dima_sidelnikov

Die digitale Währung Bitcoin – Vorteile und Nachteile

Ulrike Dietz