Wie lässt sich die Lebensdauer der Autobatterie verlängern?

Im Winter sind viele Autofahrer genervt, weil das am Morgen mal wieder nicht anspringt. Schuld ist vielfach die Autobatterie, die besonders in der kalten Jahreszeit gerne mal versagt. Die Lebensdauer der Autobatterie ist eigentlich recht lang, aber wie lange sie tatsächlich durchhält, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. So spielen beispielsweise die verschiedenen Batterietypen eine wichtige Rolle. Im Winter etwa verkürzt sich die Lebensdauer der Autobatterie, da sie stärker beansprucht wird.

Die Batterie hält leider nicht ewig

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Keine Autobatterie hält ewig, da die Zahl der Zyklen, in denen die Batterie beladen und entladen wird, begrenzt ist. Dies ist bei jedem Akku der Fall, die Batterie im Auto macht da bedauerlicherweise keine Ausnahme. Der Winter ist eine schlechte Jahreszeit für die Autobatterie, da sich die chemischen Reaktionen im Inneren der Batterie bei Minustemperaturen verlangsamen. Zudem entsteht bei der Entladung Bleisulfat in der Batterie und bildet Kristalle, wenn die Autobatterie nicht vollständig aufgeladen wird. Die Kristalle werden schließlich zu großen Ablagerungen, welche die aktive Oberfläche der Elektroden verringern. Dies wiederum führt dann zu einer schlechteren Reaktionsfähigkeit. In der Regel ist nach vier Jahren eine so große Fläche unbrauchbar geworden, dass die Verminderung der Leistung deutlich spürbar wird.

Die Bildung von Kristallen verhindern

Während der Fahrt entstehen Erschütterungen und dabei fallen die Kristalle von den Elektroden ab. Sie bleiben auf dem Boden der Zelle liegen und bilden schließlich eine schlammige Schicht. Wächst diese Schicht immer weiter, dann ist sie eines Tages so hoch, dass sie die Elektroden berührt. Dies führt schließlich zu einem Kurzschluss und die Batterie ist endgültig kaputt. Zerstört werden diese Kristalle nur, wenn die Autobatterie in regelmäßigen Abständen und ausreichend lange geladen wird. Damit wird aber eine Art Teufelskreis geöffnet, denn so etwas funktioniert leider nur, wenn keine Kristalle vorhanden sind. Eines Tages lässt sich die Batterie dann nicht mehr laden und muss fachgerecht entsorgt werden.

Die Lebensdauer der Autobatterie verlängern – einige Tipps

Wer eine neue Batterie für sein Auto kaufen will, sollte sich informieren, welcher Typ Batterie verwendet werden darf. Angeboten werden Gel-Batterien und wartungsfreie Batterien. Alle, die die Lebensdauer der Autobatterie verlängern wollen, sollte den Wagen besonders im Winter regelmäßig und gründlich reinigen. Durch die Kälte und den feuchten Schmutz auf den Straßen kann Kriechkälte entstehen, die für die Entladung der Batterie sorgt. Wer die Batterie nicht überlasten will, sollte die Heckscheibe und die Seitenspiegel nur beheizen, wenn es unbedingt nötig ist. Alles, was viel verbraucht, sollte erst eingeschaltet werden, wenn der Motor bereits läuft. Die Musikanlage und das Fernlicht gehören zu diesen „Stromfressern“.

Fazit zur Lebensdauer der Autobatterie

Der Kauf einer neuen Batterie ist bei vielen Autofahrern zudem eine Preisfrage. Die Preisspanne ist groß und wer eine günstige Batterie sucht, wird schon Modelle ab 50 finden. beim ADAC empfehlen aber hier, nicht am falschen Ende zu sparen und etwas mehr auszugeben. Teure Batterien liegen im Schnitt bei 150 Euro. Teuer heißt in diesem Fall aber nicht automatisch besser und eine günstige Batterie muss nicht zwangsläufig eine schlechte Batterie sein. Daher ist es immer wichtig, sich vor dem Kauf ausführlich zu informieren.

Bild: @ depositphotos.com / serezniy

Wie lässt sich die Lebensdauer der Autobatterie verlängern?

Ulrike Dietz