Makrelen – eine sehr gesunde Fischart

Fisch ist gesund und sollte daher öfter auf dem Speiseplan stehen. Wer aber eine sehr gesunde Fischart sucht, kommt an der Makrele nicht vorbei. Dabei fristet die köstliche Makrele ein Schattendasein bei Deutschlands Fischhändlern. Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala liegt immer noch der rosafarbene Lachs und erst auf Platz neun ist die gesunde Makrele zu finden, die zu den fetten Meeresfischen gehört. Was die Makrele so gesund macht, ist nicht nur ihr extrem hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Die Hitparade der Lieblingsfische

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Die Deutschen essen gerne Fisch und am liebsten Lachs. Der Edelfisch macht rund 20 Prozent des Fischkonsums in aus, dann folgen der Alaska-Seelachs, der Hering und der Thunfisch, gefolgt von Forelle und Kabeljau. Die Makrele ist nicht so beliebt, was eigentlich unverständlich ist, denn Makrelen sind nicht nur gesund, sie schmecken auch ausgezeichnet. Vielleicht, so vermuten Ernährungsexperten, wird die Makrele deshalb gemieden, weil sie relativ fett ist. Wer auf die schlanke Linie achtet, kann den Fisch zwar essen, allerdings nicht allzu große Mengen davon.

Warum ist die Makrele eine so gesunde Fischart?

Die Makrele gehört zu den Schwarmfischen und wird bis zu 50 Zentimeter groß. Aus der Sicht von Ernährungswissenschaftlern wird diese gesunde Fischart vollkommen zu Unrecht verschmäht. Makrelen haben einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, ihr ist hochwertig und das Fleisch der Fische enthält neben viel Vitamin D, noch viele andere Vitamine und wichtige Mineralstoffe. So ist beispielsweise der Vitamin-A-Gehalt sehr hoch, was für die der Augen, der Schleimhäute und der Haut wichtig ist. Dazu kommt, dass diese so gesunde Fischart eine erstklassige Quelle für Protein ist und damit besonders für Sportler interessant wird.

Sind Makrelen Kalorienbomben?

Wie reich an ist dieser gesunde Fisch eigentlich? Aufgrund ihres hohen Fettgehalts wirkt die Makrele auf den ersten Blick wie eine echte Kalorienbombe. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass ein Fisch mit einem so hohen Fettanteil auch lange satt hält. So kann es passieren, dass jeder, der eine Makrele isst, am Ende des Tages weniger Kalorien zu sich genommen hat, als es normalerweise der Fall ist. Dass Makrelen fett sind, wird schnell deutlich, wenn sie gegessen werden. Der Fisch hat einen leicht öligen und fettigen Geschmack, aber ein wunderbares Aroma. Dies ist jedoch nur bei frischen Makrelen der Fall, bei einer Konserve ist der Geschmack anders.

Wie werden Makrelen gegessen?

Viele kennen die Makrele als sogenannten „Steckerlfisch“, auf einen Stab gespießt und gegrillt. Wer er sich bequem machen will, kauft den Fisch fertig filetiert und vakuumverpackt oder in der Dose. Die bessere Alternative ist es aber, auf dem Markt oder beim Fischhändler eine frische Makrele zu kaufen.

Fazit zu gesunder Fischart

Beim Kauf einer Makrele ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie aus einer nachhaltigen Fischerei stammt. Hilfreich ist hier das sogenannte MSC-Siegel des „Marine Stewardship Council“. Dieses besondere Siegel wird nur vergeben, wenn der Bestand der jeweiligen Fischart in einem guten Zustand ist. Das Siegel zeigt zudem, dass die Auswirkungen der Fischerei auf das Ökosystem nicht allzu groß sind und dass auf die Schwankungen im Bestand stets angemessen reagiert wird. Nur Fischer, die diese Kriterien erfüllen können, bekommen das Siegel.

Bild: @ depositphotos.com / Nikolay_Donetsk

Makrelen – eine sehr gesunde Fischart

Ulrike Dietz