Weihnachtsbäume mieten – eine nachhaltige Idee

Alle Jahre wieder machen sich auf den Weg, um einen passenden Baum für das Weihnachtsfest zu finden. Sind die Feiertage vorbei, dann wird der Baum an die Straße gestellt, wo ihn die städtische Müllabfuhr abholt. Nachhaltigkeit sieht anders aus, beispielsweise, wenn ein Weihnachtsbaum gemietet wird. Diese Möglichkeit gibt es mittlerweile und immer mehr wollen Weihnachtsbäume mieten, um für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen und die Wälder zu schonen.

Weihnachtsbäume mieten hat viele Vorteile

* Werbung / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Details im §7 der Datenschutzerklärung

Spätestens im Januar hat der Weihnachtsbaum endgültig ausgedient, er wird von seinem befreit und landet auf dem Müll. Weihnachtsbäume mieten heißt, sich an diesen Bäumen ebenso zu erfreuen und dazu eine Menge Vorteile zu genießen. Gemietete Bäume sind preiswerter als gekaufte Weihnachtsbäume, sie landen nicht auf dem Müll und können bis zum nächsten Weihnachtsfest in Ruhe weiterwachsen. Eine nachhaltige Idee für den nachhaltigen Weihnachtsbaum kann auch ein Baum im Topf sein, der nach den Feiertagen wieder in den Garten gepflanzt wird. Leider hat nicht jeder einen Garten, um der Fichte oder der Edeltanne dort ein neues Zuhause zu bieten.

Wo können Christbäume gemietet werden?

Alle, die Weihnachtsbäume mieten wollen, sollten sich an die örtlichen Baumschulen oder an den zuständigen Förster wenden. Eine andere Möglichkeit sind lokale Versandunternehmen, die sich auf die Vermietung von Christbäumen spezialisiert haben. Inzwischen gibt es sogar Unternehmen, die nichts anderes tun, als Weihnachtsbäume anzubieten, die gemietet werden können. Wer möchte, kann sogar Pate über „seinen“ Baum werden und ihn im nächsten Jahr wieder ins Wohnzimmer stellen, sofern er nicht allzu stark gewachsen ist.

Von welchen Miet-Bäumen ist abzusehen?

Nicht alle Tannen und Fichten, die zur Miete über die Feiertage angeboten werden, sind wirklich zu empfehlen. Die sehr preiswerten Miet-Bäume aus dem Baumarkt oder vom Discounter sind nicht selten bereits beschädigt. Einen Baum mietfähig zu machen, um ihn später wieder ins Freie zu setzen, ist nicht ganz so einfach und auch nicht billig. Besser ist es, Bäume zu mieten, die aus der jeweiligen Region stammen, was in den großen Städten oftmals schwierig ist.

Der Baum in der Stadt

In Berlin-Mitte werden Nordmanntannen in einem Topf mit zehn Liter Volumen zur Miete angeboten. Krumme Bäume sind ebenfalls dabei, sie sind für den kleinen Geldbeutel gedacht. Die Hauptstadt ist nur ein Beispiel, auch andere Städte, wie beispielsweise Hamburg, Potsdam, oder Paderborn haben Weihnachtsbäume, die man mieten kann. Mittlerweile gibt es in ganz Weihnachtsbaumfreunde, die die Christbäume in Köln, Düsseldorf oder in Frankfurt wieder einsammeln und einpflanzen. Wichtig ist es, die Pflegeanleitungen für den gemieteten Weihnachtsbaum stets zu beachten. So sollte er nicht zu nahe an einer Heizung oder an einem Ofen stehen, damit er nicht austrocknet und Nadeln verliert.

Fazit zu Weihnachtsbäume mieten

Regelmäßig gießen, aber nicht überschwemmen, Lametta und Kunstschnee sind verboten und allzu viel Schmuck wird auch nicht so gerne gesehen – dies sind die wenigen Kriterien, auf die die Vermieter von Weihnachtsbäumen großen Wert legen. Wer einen Baum zum Fest mieten will, sollte seinerseits auf das Öko-Siegel oder auf den Hinweis zur regionalen Herkunft achten. Bäume aus sogenannten Monokulturen, die auf großen Flächen angebaut werden, wurden sehr häufig mit Düngemitteln oder mit giftigen Pestiziden behandelt.

Bild: @ depositphotos.com / HayDmitriy

Weihnachtsbäume mieten – eine nachhaltige Idee

Ulrike Dietz