Klimawandel: Das muss sich in Unternehmen ändern

Die der Menschheit wird durch den Klimawandel aktuell massiv bedroht. Die sieht somit einer der größten Herausforderungen der Geschichte entgegen, um die aktuellen Entwicklungen noch aufzuhalten.

Allerdings stehen längst nicht nur Privatpersonen im Fokus, wenn es darum geht, dazu beizutragen, das der Erde und die zu schützen. Es kommt in hohem Maße auch auf das Verhalten von an. Diese können beispielsweise bereits einen wichtigen Schritt gehen, indem sie als klimaneutrales Unternehmen agieren und sich entsprechend zertifizieren lassen.

Transparent und offen kommunizieren

Hinsichtlich eines effektiven Klimaschutzes kommt es in besonders hohem Maße auf eine transparente und offene Kommunikation an. Klimaneutrale Unternehmen werden somit kaum davon profitieren, wenn diese ihr Anliegen mit komplexen Formulierungen und wissenschaftlichen Begriffen vortragen – so wird es ihnen schließlich nicht gelingen, ihre Argumente auf den Punkt zu bringen.

Mit einer offenen und transparenten Kommunikation ist es unter anderem möglich, Privatpersonen effektiv zu erreichen. Diese finden sich dann natürlich auch in den Unternehmen selbst in Form von Führungskräften und Mitarbeitern wieder, die ihre Werte und ihr Wissen in den Geschäftsalltag einfließen lassen und so in hohem Maße helfen können, die interne Klimapolitik des Unternehmens kontinuierlich zu optimieren.

Klimaneutrales Unternehmen – Das steckt dahinter

Bereits seit Jahren steigt die Notwendigkeit, die Emissionen von Treibhausgases zu vermeiden und das Bewusstsein im Bereich der großen ökologischen Herausforderungen der aktuellen Zeit zu vergrößern. Für Unternehmen ist es daher von großer Bedeutung, ihr Engagement für den Schutz des Klimas auch der Öffentlichkeit, ihren Geschäftspartnern und ihren Mitarbeitern wirkungsvoll zu vermitteln.

Möglich wird dies beispielsweise durch die externe Auszeichnung als „Klimaneutrales Unternehmen (DIQP)“. Der Standard, der für die Vergabe dieser Auszeichnung angelegt wird, wird kontinuierlich weiterentwickelt und angepasst, falls Veränderungen notwendig werden.

Um als klimaneutrales Unternehmen zu agieren und dementsprechend zertifiziert zu werden, ist die Größe des Unternehmens nicht entscheidend. Schließlich geht es in erster Linie darum, bei sämtlichen Stakeholdern das Bewusstsein für das große Problem des Klimawandels zu schärfen. Unternehmen reduzieren im Rahmen ihrer Klimaneutralität ihre Emissionen der Treibhausgase und informieren die Konsumenten darüber öffentlich.

Wie läuft eine Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen ab?

Bei Unternehmen, die als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert werden möchten, wird im ersten Schritt erfasst, welche Emissionen an Treibhausgases aktuell verursacht werden. Die Berechnung findet dabei auf der Basis des Greenhouse Gas Protocols, welches internationale Anerkennung genießt, statt.

Im Rahmen der Berechnung werden unterschiedliche Quellen von Treibhausgasemissionen berücksichtigt, wie etwa Dienstreisen der Mitarbeiter, der Verbrauch von Papier, die Emissionen der Fahrzeuge und Heizungen und der Energieverbrauch. Treibhausgas-Emissionen, die sich aktuell noch nicht einsparen lassen, müssen dann mithilfe von anerkannten Programmen ausgeglichen werden. Wird dies gemeistert, erhalten die Unternehmen die offizielle Zertifizierung als „Klimaneutrales Unternehmen“ (DIQP).

Damit die Bewertung der Zertifizierung zum klimaneutralen Unternehmen bestmöglich ausfällt, müssen die Emissionen der vermeidbaren Treibhausgase in Scope 1, Scope 2 und zum Teil auch in Scope 3 kompensiert werden. Somit umfasst die Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen weit mehr als lediglich die Grundanforderungen. Die Kompensation erfolgt dann nur im Rahmen von Projekten aus dem Bereich des Klimaschutzes, die dem weltweit strengsten Gold Standard aufweisen.

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Redaktion