Pelletgrills – ein neuer Grilltrend aus den USA

Während in Deutschland immer noch darüber diskutiert wird, ob ein Holzkohlegrill oder ein Gasgrill das Richtige ist, kommt mit dem Pelletgrill ein neuer Grilltrend aus den USA. Dort gibt es diese besonderen Grills schon etwas länger und sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Selbst Profigriller sind vom Pelletgrill begeistert, aber was können diese Grills, was andere nicht können? Ein Pelletgrill ist rein optisch schon ein Hingucker und erinnert in seiner massiven Form an einen Barrel Smoker.

Was genau sind Pelletgrills eigentlich?

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Durch den Namen des Brennmittels lässt sich bereits erkennen, dass der Grill mit Pellets betrieben wird. Normale Holzkohle oder Feuerholz kommt hier nicht zum Einsatz, sondern nur die kleinen Pellets, die aus gepressten Sägespänen hergestellt werden. Sie werden beim neuen Grilltrend aus den USA verbrannt und erzeugen die Hitze, die zum Garen des Grillguts erforderlich ist. Was den Pelletgrill aber vom klassischen Holzkohle- oder Gasgrill unterscheidet, ist, dass der Pelletgrill auf jeden Fall einen Stromanschluss benötigt. Die Pellets werden über eine sogenannte Förderschnecke, die mit einem Motor angetrieben wird, von einem Behälter in die Brennkammer transportiert.

Indirektes Grillen mit dem Grilltrend aus den USA

Pelletgrills sind hochmoderne Grills, die in der Regel eine digitale Steuereinheit haben, welche den kompletten Vorgang des Grillens nicht nur reguliert, sondern zugleich permanent überwacht. Durch die besondere Konstruktion des Grills oder des Smokers wird hier, in der amerikanischen Tradition, die Hitze indirekt erzeugt. Genauer gesagt kommt das Grillgut hier, anders als bei einem Holzkohlengrill, nicht unbedingt mit der offenen Flamme oder mit der Glut in Berührung. Der Grillvorgang erfolgt sehr langsam und damit erinnert der Pelletgrill an einen Backofen, der mit Umluft arbeitet.

Was können moderne Pelletgrills?

Der Grilltrend aus den USA ist noch recht jung, trotzdem gibt es schon eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen. Jeder Hersteller hat seine Grills anders aufgebaut und auch ausgestattet, einige Grills können sogar Temperaturen von bis zu 300° Grad Hitze erreichen. Bei vielen Pelletgrills sind, statt des Schutzblechs gegen die Hitze und der Fettwanne, Teile aus Edelstahl verbaut, wie es auch bei Gasgrills bekannt ist. Auf diese Weise wird die Brennkammer nicht vollständig abgeschottet. Dies macht es möglich, mit verschiedenen Temperaturzonen und auf Wunsch noch direkt über der offenen Flamme zu grillen. Bei diesen Geräten spricht man von einem vollwertigen Pelletgrill.

Grillen und smoken

Grillen mit niedrigen Temperaturen ist beim Pelletgrill ebenfalls möglich und weil nicht viel Rauch entsteht, steht auch dem Smoken nichts mehr im Wege. Wer die Smoke-Funktion aktivieren will, muss einfach nur den entsprechenden Knopf drücken.

Fazit zu Pelletgrills

Räuchern und grillen – der moderne Pelletgrill kann beides und genau so etwas schätzen viele an diesen neuartigen Grills. Das authentische Aroma nach Holz und Rauch ist sowohl beim Geruch als auch beim Geschmack unverkennbar und macht den Grillgenuss perfekt. Durch die Trennbleche, die zwischen dem Grillrost und der Brennkammer verbaut sind, kann die Hitze abgeschwächt und gleichmäßig auf den Grillraum verteilt werden. Die Bleche fangen indessen das herabtropfende Fett auf, damit es nicht in die Flamme tropft, sondern ganz gezielt abgeleitet wird.

Bild: @ depositphotos.com / phb.cz

Pelletgrills – ein neuer Grilltrend aus den USA

Ulrike Dietz
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