Welche Messer für die Küche sind unverzichtbar?

Für professionelle Köche reichen meist drei Messer aus, ein großes Kochmesser, ein kleines, sogenanntes Officemesser und ein langes Brotmesser. Um die Messer optimal zu pflegen, haben Profis noch einen Wetzstahl, einen Wetzstab oder wahlweise einen hochwertigen Messerschärfer, damit die Messer für die lange scharf bleiben. Eine Hausfrau oder ein Hobbykoch haben deutlich mehr Messer in den Schubladen. Hier stellt sich aber die Frage: Wie viele Messer sind tatsächlich notwendig und welche sind unverzichtbar?

Das große Kochmesser – dieses Messer für die Küche muss sein

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Ein Messer für die Küche darf auf gar keinen Fall fehlen, und zwar das große Kochmesser. Dieses Messer darf den Namen Universal- oder Allzweckmesser völlig zu tragen, denn das große Kochmesser ist ein Messer für alles. 70 bis 80 Prozent aller Schneidearbeiten in der Küche werden mit diesem Messer ausgeführt und es sollte zwischen 16 und 28 Zentimeter lang sein. Mit dem großen Kochmesser lassen sich beispielsweise Zwiebel leichter würfeln und Kräuter perfekt hacken, zudem ist es perfekt geeignet für das Schneiden von Gemüse, Früchten, Fisch und Fleisch. Die Alternative zum großen Küchenmesser ist das kleinere Santokumesser, was wegen seiner Leichtigkeit gerne von genutzt wird.

Ein Brotmesser darf in keiner Küche fehlen

Bei den Messern für die Küche ist auch das Brotmesser oder Sägemesser dabei. Es hat eine gezackte Klinge, die mindestens 20 Zentimeter lang sein sollte, Profis bevorzugen jedoch eine Klinge zwischen 21 und 30 Zentimeter. Brotmesser haben einen sogenannten Wellenschliff, der sich sehr gut für eignet, die eine Schale oder eine harte Kruste haben. Dazu gehören Brot- und Backwaren, große Früchte wie Melonen oder Ananas, aber auch Kürbisse.

Das kleine Küchenmesser – ein praktischer Helfer

Spickmesser, Officemesser, Petty, Gemüsemesser oder einfach nur kleines Küchenmesser, so wird das Messer genannt, was eine Klingenlänge zwischen sechs und 14 Zentimeter hat. Für kleinere Schneidearbeiten ist dieses Messer perfekt, zumal sich damit auch Kartoffeln und Früchte einfach schälen lassen. Um Zwiebeln in Ringe oder Knoblauch in kleine Stücke zu schneiden – mit dem kleinen Küchenmesser ist es kein Problem. Zwischen dem kleinen und dem großen Küchenmesser ist in vielen Küchen noch ein mittleres Messer zu finden. Bei Arbeiten, für die ein großes Kochmesser zu unhandlich oder ein kleines Messer zu umständlich in der Handhabung ist, kann ein mittleres Küchenmesser die Lösung sein.

Warum ein Sparschäler gute Dienste leisten kann

Selbst Profiköche arbeiten mit einem Sparschäler, wenn es schnell gehen muss. Dieses besondere Messer macht es einfach, Karotten ebenso wie Kartoffeln, Äpfel oder Gurken hauchdünn zu schälen. Der Sparschäler hat sich vor allem in der Spargelsaison bewährt, um die teuren Stangen dünn schälen zu können.

Fazit zu Messer für die Küche

Viele Hausfrauen oder Hausmänner kennen das Problem: Im Laufe der Jahre haben sich viele Messer in den Schubladen angesammelt. Hier hilft es, eine Art kritische Inventur zu machen und nur noch die Messer zu behalten, die wirklich oft im Gebrauch sind. Alle Messer, die nur sehr selten oder gar nicht mehr zum Einsatz kommen, sind überflüssig und können aussortiert werden. Soll ein Messer nachgekauft werden, dann ist es wichtig, auf hochwertige Qualität zu achten, an billigen Messern hat niemand lange Freude.

Bild: @ depositphotos.com / nenetus

Welche Messer für die Küche sind unverzichtbar?

Ulrike Dietz