Technik

#Skateboards mit E-Antrieb machen richtig Laune

#Skateboards mit E-Antrieb machen richtig Laune

Mit dem Skateboard zu cruisen, ist cool und macht dazu noch gute Laune. Bisher war die Fahrt auf dem Board eine rein mechanische Sache, aber die Firma Mellow Boards hat daraus jetzt ein elektronisches Vergnügen gemacht. 40 km/h erreicht das Board als Spitzengeschwindigkeit, allerdings sind die rechtlichen Grundlagen noch nicht so ganz geklärt. Trotzdem ist das Start-up-Unternehmen schon jetzt sehr erfolgreich.

Noch gibt es Probleme

Wer mit einem Skateboard mit E-Antrieb unterwegs ist und dabei Bekanntschaft mit der Polizei macht, der wird Probleme bekommen, denn es gibt keine rechtliche Grundlage für die schnellen Boards. Noch können die Beamten selbst entscheiden, ob sie gegen den Fahrer des E-Boards vorgehen oder ob sie Gnade vor Recht ergehen lassen. Der Grund für die Ermessensfrage ist, dass weder Versicherungen noch der TÜV das neue Gerät einschätzen können und nicht wissen, wie sie es einstufen sollen.

Der Vertrieb läuft schon

Mellow Boards lässt sich von den Behörden nicht einschüchtern und auch nicht aufhalten, denn die Nachfrage nach den Skateboards mit E-Antrieb ist groß. Die Kickstarter-Kampagne wurde schon vor zwei Jahren gestartet und bislang konnte sich das junge Unternehmen nicht über einen mangelnden Erfolg beklagen. Es gibt Bestellungen aus 38 Ländern und es sind 347 Kickstarter-Bestellungen dabei, außerdem gibt es ein Investment über 1,5 Millionen Euro von einem Produktionspartner, und weitere Finanzierung sind schon in Planung.

Es gibt bereits Preise

Auch wenn die rechtliche Seite noch nicht restlos geklärt ist, den Design-Award Red Dog hat das Start-up-Unternehmen schon gewonnen. Der Red Dog Award ist ein international renommierter Preis, der für das E-Skateboard ein riesiger Imagegewinn und eine Art Gütesiegel für das neue Produkt ist. Mellow Boards hat die Software für das Skateboard selbst entwickelt, und zudem wird das Board in Deutschland hergestellt. Das alles hat natürlich seinen Preis und der liegt alleine für die Batterie, die Fernbedienung, mit der das Board gesteuert wird und für den Antrieb schon bei 1699 Euro, das Desk für das Skateboard ist noch nicht dabei. Komplett kostet die schnelle Variante des Boards rund 2000 Euro.

Bild: © Depositphotos.com / iphemant

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.