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Das #Blackberry #KEYone – Hardware für die Tastatur

Das #Blackberry #KEYone – Hardware für die Tastatur

Ein Smartphone von Blackberry ist so etwas wie ein Smartphone für alle Intellektuellen, die sich nicht dem technischen Mainstream unterwerfen wollen und ganz bewusst „Old School“ sind. Diese Konsequenz muss man sich allerdings leisten können, und da der Markt rund um das Smartphone sehr heiß umkämpft ist, geriet Blackberry schnell ins Trudeln. Erfolgreich waren auf einmal die Geräte, die einen Touchscreen hatten, eine Tastatur war weniger gefragt. Jetzt ist Blackberry aber wieder da, und zwar mit einem Telefon, das das Unternehmen als das sicherste Telefon der Welt anpreisen.

Komplett chinesisch

Man kann aus der Reihe tanzen, aber man darf sich später nicht wundern, wenn man alleine dasteht – zu dieser Erkenntnis ist auch Blackberry gekommen. Mit dem Blackberry KEYone hat das Unternehmen jetzt ein Smartphone auf den Markt gebracht, dessen Entwicklung und Produktion komplett von der chinesischen Firma TCL übernommen wurde. Die Zeiten des eigenen Betriebssystems sind endgültig vorbei, denn das Blackberry KEYone läuft über Google Android. Was das Smartphone so besonders macht, das ist eine zusätzliche Software, mit der das Blackberry KEYone zum sichersten Android-Telefon auf dem Markt wird, sagt zumindest Nicolas Zibell, der Chef von TCL.

Mit dem Blackberry KEYone neue Märkte erschließen

Blackberry ist eine der Firmen, die den Smartphone-Markt mitgeprägt haben, aber letztendlich konnte sich das Tastentelefon nicht gegen die Modelle mit Touchscreen durchsetzen. Das Unternehmen begann dann damit, seinen Fokus auf Dienstleistungen und Software für Firmen auszurichten, aber bei der Entwicklung von neuen Smartphone-Modellen wurde weiter rote Zahlen geschrieben. Auch bei TCL lief nicht alles wie gewünscht. Das Unternehmen wurde mit der Marke Alcatel bekannt, aber erst mit der Entwicklung und der Produktion des Blackberry KEYone soll es der chinesischen Firma gelingen, neue Marktsegmente für sich zu erschließen.

Was ist anders?

Was hat das neue Smartphone aus dem Hause Blackberry, was andere Smartphones nicht haben? Zum Beispiel eine fest eingebaute QWERTZ-Tastatur, was bei einem Android-Smartphone eine Besonderheit darstellt. Diese Tastatur ist im neuen Modell unterhalb des Displays zu finden und anders als bei den anderen Modellen des kanadischen Unternehmens, gibt es erstmals keinen Schiebemechanismus. Die neue Tastatur besteht aus vier Tastenreihen, eine Reihe für die Zahlentastatur gibt es allerdings nicht. Da die Tastatur fest verankert wurde, ist das Display entsprechend klein ausgefallen. Das Tippen ist einfach und angenehm, vielleicht auch, weil das Display sowohl horizontal als auch vertikal gescrollt werden kann.

Gute Ideen

Die Auflösung des 4,5 Zoll großen Displays beträgt 1.620 x 1.080 Pixel, was alle Inhalte gut lesbar macht. Zwar hat das 3:2-Display ein eher ungewöhnliches Format, aber im Hochformat gibt es keine Probleme. Geschützt wird das Glas durch das bewährte Cornings Gorilla Glass 4 und auch die 12-Megapixel-Kamera, die mit dem Sensor von Sony ausgestattet ist, soll auch dann noch gute Fotos machen, wenn die Lichtverhältnisse mal nicht die Besten sind. Um die Bilder ein wenig aufzuhellen, gibt es ein zweifaches LED-Licht und wer Selfies mag oder gerne über Video telefoniert, der kann das mit der 8-Megapixel-Kamera auf der Frontseite des Blackberry KEYone. Überzeugen kann auch der 3.505-mA-Akku, der eine Laufzeit von zwei Tagen hat, zudem wird der leere Akku durch die Unterstützung von Quickcharge in nur 36 Minuten wieder aufgeladen. Als kleine Extras hat das neue Blackberry einen Fingerabdrucksensor, eine klassische 3,5 mm Buchse für Kopfhörer sowie einen USB-Typ-C-Anschluss.

Das neue Blackberry wird mit Android 7.1 alias Nougat erhältlich sein, denn darauf laufen einige für Blackberry spezifische Apps, wie zum Beispiel der Blackberry Hub. Im April 2017 wird das neue Smartphone aus kanadisch-chinesischer Koproduktion auf den Markt kommen, aber wer sich dieses Smartphone kaufen will, der muss ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Gegenüber anderen Neuvorstellungen ist das KEYone mit rund 660,- Euro recht teuer.

Bild: © Depositphotos.com / pproman

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Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de