Auf Devisentrends setzen und vom Brexit profitieren

Auf Devisentrends setzen und vom Brexit profitieren

Es wird immer noch verhandelt und niemand weiß wirklich genau, ob die Briten im nächsten Jahr die Europäische Gemeinschaft verlassen oder doch nicht. Noch einmal müssen die Briten wählen und darüber entscheiden, wie es mit ihrem Land in Europa weitergeht. Bis es aber so weit ist, steht vor allem für die Anleger viel auf dem Spiel. Die Uhr tickt, aber keiner weiß was passiert, wenn die Briten die EU tatsächlich verlassen. Viele hoffen auf einen geregelten Austritt, falls es jedoch zu einem ungeregelten Austritt kommt, dann wollen die Anleger vorbereitet sein.

Mit Devisen handeln

Der Handel mit Währungen hat eine lange Geschichte. Waren es in früheren Zeiten nur professionelle Devisenhändler und Banken, die mit Währungen Geschäfte machen durften, so ist es heute auch Privatpersonen erlaubt, mit Devisen zu handeln. Für alle, die mit Devisen handeln, stellt sich jetzt die Frage: Wie wird sich das britische Pfund bei einem Brexit verhalten? Die britische Währung gilt nach wie vor als eine der stärksten Währungen weltweit und ist für Anleger immer noch sehr attraktiv. Bis jetzt ist es noch relativ ruhig an den Märkten, die Frage ist nur, wie lange noch. Wer mit dem britischen Pfund während der unsicheren Phase des Brexit Geld verdienen möchte, kann das auf unterschiedliche Art und Weise. Die einfachste Möglichkeit, mit Devisen zu handeln, bieten die Online-Marktplätze wie beispielsweise Oanda, eine Plattform, die es Anlegern einfach macht, in den Devisenhandel einzusteigen.

Was ist beim Onlinehandel mit Devisen zu beachten?

Bei der Auswahl des richtigen Brokers ist es immer wichtig, auf mehrere Faktoren zu achten. Viele Broker, die im Internet aktiv sind, verdienen nur Geld, wenn ihre Kunden Geld verlieren und sind daher nicht wirklich zu empfehlen. Auch teure Gebühren müssen nicht sein, es gibt eine Vielzahl von Brokern, die nur moderate Gebühren verlangen. Zudem sollte ein Broker nie Einfluss auf die Orderausführung seiner Kunden haben. Der Kunde muss selbst entscheiden können, zu welchem Kurs und zu welchem Zeitpunkt er eine Order ausführt. Wer bei einer Plattform wie Oanda ein Konto eröffnen will, kann dieses Konto beantragen und muss anschließend nur Geld darauf einzahlen. Ist das geschehen, kann der Kunde mit der neusten Technik traden.

Gold ist immer eine Überlegung wert

Egal wie man zum Brexit steht und die Chancen des Pfunds einschätzt, was immer hoch bei Anlegern im Kurs steht wird ist das Edelmetall Gold. Auch hier sollte bei der Veranlagung allerdings mit Vorsicht vorgegangen werden, denn der Goldpreis ist stetig (schwachen bis starken) Schwankungen unterworfen. Am Anfang der Covid-19-Pandemie stieg der Wert für das Edelmetall zunächst stetig, mit der Ankündigung der Impfstoffe gegen das Coronavirus mit Ende 2020 sank der Goldpreis wieder. Allerdings ist die Coronakrise noch lange nicht überstanden und dieser Umstand dürfte neben dem Ende der umfassenden Staatshilfe eine treibende Kraft für den Goldpreis im Jahr 2021 sein. Obwohl sich viele Experten mit der Einschätzung des Goldpreises beschäftigen, ein genauer Verlauf ist nicht vorherzusagen. Die niederländischen Bank ABN Amro sieht beispielsweise den Goldpreis im Dezember 2021 bei 2.100 US-Dollar je Feinunze. Auch die Großbank UBS sieht den Wert bei 2.100 US-Dollar, während die Deutsche Bank von einem Wert von 1.600 US-Dollar ausgeht. Der Durchschnitt der drei Einschätzungen liegt somit bei rund 1.933 US-Dollar je Feinunze, gegenüber dem Markt 2020 bedeutet das größtenteils eine Seitwärtsbewegung mit einer leichten Steigerung.

Lohnt es sich, auf das britische Pfund zu setzen?

Der Handel mit Devisen ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden und erfordert oftmals gute Nerven. Das britische Pfund ist immer mal wieder im Aufwärtstrend. Das freut alle Trader, die auf eine einvernehmliche Lösung von EU und britischer Regierung gesetzt haben. Alle, die sich für ein Währungsinvestment interessieren und das Risiko nicht scheuen, können ebenso mit sogenannten Hebelpapieren handeln. Das funktioniert mit dem britischen Pfund entweder gegenüber dem Euro oder dem Dollar. Inzwischen ist das Risiko nicht mehr ganz so groß, da es auch moderate Hebel gibt.

Fazit

Noch ist der Währungsmarkt einigermaßen entspannt, die Frage ist nur, wie lange das so bleibt. Viele Anleger wollen erst einmal die Wahlen zum britischen Unterhaus abwarten und dann entscheiden, wie es langfristig weitergehen soll. Es kommt darauf an, wer die Wahl in Großbritannien gewinnt. Der Sieger stellt anschließend die Weichen für einen Brexit oder einen Verbleib in der Europäischen Gemeinschaft.

Bild: @ depositphotos.com / cowardlion

Ulrike Dietz
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