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Lohnt es sich, eine gebrauchte Gitarre zu kaufen?

Lohnt es sich, eine gebrauchte Gitarre zu kaufen?

Eine gebrauchte Gitarre zu kaufen, kommt für viele Gitarristen überhaupt nicht infrage. Andere haben da weniger Berührungsängste und verweisen darauf, dass eine gebrauchte Gitarre nur den Bruchteil dessen kostet, was für ein neues Instrument fällig ist. Vor allem, wenn Kinder das Gitarre spielen erlernen möchten, ist eine gebrauchte Gitarre für die Eltern eine gute Wahl. Falls dem Nachwuchs das Gitarre spielen zu langweilig ist, hält sich der Ärger über ein teures Instrument in Grenzen.

Was spricht gegen eine gebrauchte Gitarre?

Erfahrene Gitarristen kaufen kein Instrument, das sie nicht in der Hand gehabt haben. Wer eine gebrauchte Gitarre im Internet kauft, muss darauf leider verzichten. Das kann zu bösen Überraschungen führen, wenn die Gitarre nicht das hält, was der Verkäufer versprochen hat. Daher ist es wichtig zu wissen, von welchem Hersteller die Gitarre stammt. Sind Bilder in der Verkaufsanzeige zu sehen, lohnt es sich, auf den Zustands des Lacks zu achten. Gegen den Kauf einer gebrauchten Gitarre spricht, dass der Käufer die Gitarre nicht spielen kann. Er kann nicht feststellen, wie das Instrument klingt und wie sein Zustand ist. Allerdings ist auch nicht zu vermuten, dass der frühere Besitzer die Gitarre ruiniert hat. Mit ein wenig Glück gibt es ein hochwertiges Instrument zu einem kleinen Preis.

Worauf muss der Käufer achten?

Alle, die eine gebrauchte Gitarre kaufen, sollten zunächst auf das äußere Erscheinungsbild der Gitarre achten. Hat der Lack kleine Kratzer oder Schäden, dann beeinträchtigt das nicht den Klang der Gitarre. Es kann jedoch hilfreich sein, den Preis noch ein wenig nach unten zu drücken. Anders sieht es aus, wenn es Risse im Holz gibt. Vor allem Risse am Hals der Gitarre haben Auswirkungen auf den Klang des Instruments. Gitarren, die über einen längeren Zeitraum nicht sachgemäß gelagert wurden, können kleine Löcher haben. Das deutet auf Holzwürmer hin, die auch unsichtbare Schäden hinterlassen. Sind diese Schäden massiv, ist die Gitarre nicht mehr zu retten.

Die Verschleißteile sind wichtig

Wie sehen die Bundstäbchen aus? Sie gehören zu den Verschleißteilen und zeigen sehr deutlich, wie oft eine Akustikgitarre gespielt wurde. Kleinere Dellen sind nicht weiter schlimm, große Dellen können die Bespielbarkeit und den Klang des Instruments negativ beeinflussen. Einwandfrei funktionieren sollten auch die Drehknöpfe. Lassen sie sich noch ohne Probleme drehen? Halten sie auch nach einer Drehung die Position? Wer weiß, wie eine Gitarre gestimmt wird, sollte das an Ort und Stelle tun, um zu sehen, wie gut die Knöpfe sind. Wichtig ist es auch, die Gitarre zu schütteln. Scheppert etwas, dann haben sich wahrscheinlich die Holzleisten aus dem Korpus gelöst.

Es kann sich durchaus auszahlen, eine gebrauchte Gitarre zu kaufen. In den meisten Fällen sind die von Privatpersonen angebotenen Instrumente in einem guten Zustand. Im Vergleich zum Kauf einer neuen Gitarre lässt sich mit einer gebrauchten Gitarre sehr viel Geld sparen. Das ist vor allem der Fall, wenn es sich um ein gutes Instrument eines namhaften Herstellers handelt. Nach Möglichkeit sollte der Käufer die gebrauchte Gitarre in Augenschein nehmen und spielen können. Nicht zu empfehlen sind Angebote, zu denen es keine Fotos gibt.

Bild: @ depositphotos.com / digmas

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
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