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Die neuen Plattenspieler sind richtig teuer

Die neuen Plattenspieler sind richtig teuer

Lange Zeit waren Schallplatten aus Vinyl ein fester Bestandteil der Musikindustrie, dann kamen die handliche CD und der Laser. Keine Kratzer mehr auf der empfindlichen Schallplatte, keine störenden Geräusche und auch das ständige Nachkaufen der Plattenspielernadel gehörte der Vergangenheit an. Aber bekanntlich kommt das wieder, was gut war und so erlebt die Schallplatte eine Renaissance. Mit der steigenden Nachfrage nach Platten aus Vinyl, steigt ebenfalls die Nachfrage nach den passenden Plattenspielern und die sind mittlerweile sündhaft teuer.

Ein sanftes Knistern

Wenn die Langspielplatte sich auf dem Plattenteller dreht, der Tonarm in Richtung Platte schwenkt und sich auf die Platte senkt, beginnt ein besonderes Musikerlebnis. Begleitet wird dieses Erlebnis von einem sanften Knistern, das so bei der digitalen Musik nicht möglich war. Das haben allem Anschein nach viele Menschen vermisst, denn Platten aus Vinyl boomen ebenso wie Plattenspieler, die heute auch gerne digitale Elemente haben dürfen. Seit einigen Jahren steigt die Zahl derjenigen, die Schallplatten lieben, der digitalen Musik zum Trotz. Mehr als 150.000 Plattenspieler gingen im vergangenen Jahr über die Theke, bei den Platten aus Vinyl waren es sogar mehr als drei Millionen Exemplare. Das klingt komisch, weil auf einer Langspielplatte maximal zwölf Stücke sind, die Musikauswahl der Streaming-Dienste aber unendlich ist. Was macht wirklich den Reiz von Plattenspieler und Schallplatte aus?

Wieder gute Musik hören

Der Plattenspieler von heute ist mit den damaligen Modellen nicht zu vergleichen, das gilt auch für den Preis. Die Plattenspieler, die 1000 Euro und mehr kosten, erfreuen sich besonders großer Beliebtheit und es gibt auch Modelle für nur 100,- Euro. Das ist erstaunlich, denn die meisten Menschen haben ein modernes Smartphone, das weniger kostet und die Stereoanlage ersetzt. Digital ist nicht mehr im Trend und wer es sich leisten kann, der investiert sein Geld in einen wirklich guten Plattenspieler. Der darf dann gerne mal 20.000 Euro und damit so viel wie ein Kleinwagen kosten. Warum setzen so viele Menschen wieder auf den Schallplattenspieler und auf Vinyl? Der Grund ist: Sie nehmen sich wieder die Zeit, gute Musik zu hören und möchten zudem eine Schallplattensammlung im Schrank haben.

Der komfortable Plattenspieler

Retro-Fans bevorzugen den manuellen Plattenspieler, bei dem der Tonarm von Hand auf die Platte gelegt wird. Praktischer und komfortabler ist der automatische oder der halb automatische Plattenspieler. Bei diesen Modellen fährt der Tonarm automatisch zurück und senkt sich per Knopfdruck auf den Plattenteller. Interessant für den Kauf ist auch die Frage, ob der Plattenteller direkt über ein Zahnrad oder vielleicht lieber indirekt über einen Riemen angetrieben wird. Eine Rolle spielt außerdem der Schliff des Diamanten, der am Ende des Nadelträgers angebracht ist. Für die meisten Plattenfans spielt das jedoch eine eher untergeordnete Rolle, sie wollen einfach nur Musik hören.

Die Technik der Schallplattenspieler von heute ist kompliziert geworden. Wer den Einstieg in die alte, neue Technik starten will, sollte mit einem Plattenspieler anfangen, der nicht mehr als 300,- Euro kostet. Wenn die bestehende Anlage schon digital ist, ist ein Plattenspieler mit einem sogenannten Analog-Digital-Wandler eine gute Wahl. Ein sinnvolles Extra ist daneben ein USB-Anschluss, den selbst günstige Modelle schon haben.

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Bild: @ depositphotos.com / Jamiga

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
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