Wirtschaft in Rheinland-Pfalz
Bad Ems () – Die Auftragseingänge der Industrie in Rheinland-Pfalz sind im September gestiegen. Das Ordervolumen lag preis-, kalender- und saisonbereinigt 2,4 Prozent über dem Vormonat, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte.
Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich ein Plus von 3,2 Prozent.
Vor allem die Inlandsnachfrage entwickelte sich positiv. Hier stiegen die Bestellungen gegenüber August um 4,8 Prozent, aus dem Ausland kamen 1,1 Prozent mehr Aufträge.
Besonders deutlich legten die Auftragseingänge bei den Konsumgüterproduzenten (plus 9,6 Prozent) und den Vorleistungsgüterproduzenten (plus 8,7 Prozent) zu.
Bei den Investitionsgütern gingen sie dagegen um 3,8 Prozent zurück.
Innerhalb der größten Industriebranchen zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung. Der Maschinenbau verzeichnete im Vergleich zum Vormonat 13 Prozent weniger Bestellungen.
Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen stiegen sie dagegen um rund 20 Prozent. Die Chemieindustrie verbuchte ein Plus von 14 Prozent.
Im Zeitraum von Januar bis September lagen die Auftragseingänge insgesamt 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Während die Bestellungen bei Investitionsgüterproduzenten um 9,4 Prozent zunahmen, gingen sie bei Vorleistungsgüterproduzenten um 2,7 Prozent und bei Konsumgüterproduzenten um 0,2 Prozent zurück.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Die Industrieaufträge in Rheinland-Pfalz stiegen im September gegenüber dem Vormonat um 2,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent, wobei vor allem die Inlandsnachfrage sowie die Auto- und Chemieindustrie zulegten, während der Maschinenbau Rückgänge verzeichnete.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Stärkere Inlandsnachfrage mit 4,8 Prozent mehr Bestellungen gegenüber August
- Zunahme der Auslandsaufträge um 1,1 Prozent
- Deutlich höhere Auftragseingänge bei Konsumgüterproduzenten mit einem Plus von 9,6 Prozent und Vorleistungsgüterproduzenten mit einem Plus von 8,7 Prozent
- Anstieg der Bestellungen bei Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen um rund 20 Prozent sowie in der Chemieindustrie um 14 Prozent
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
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