Verkehrssicherheit in Nürnberg
Nürnberg () – Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg hat vom 23. bis 25. Oktober an mehreren Stellen im Stadtgebiet die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Das Polizeipräsidium Mittelfranken teilte am Dienstag mit, dass die Beamten dabei zahlreiche Verstöße und teils erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt haben.
Den höchsten Wert haben die Beamten am Freitagabend auf dem Frankenschnellweg in Fahrtrichtung Fürth registriert.
Eine Autofahrerin war dort mit einem Mercedes-Benz-Geländewagen mit 165 km/h unterwegs. Erlaubt waren lediglich 80 km/h.
Nach Abzug der Toleranz muss die Frau mit einem Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.
Auch am Samstag und Sonntag haben die Beamten deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. In der Regensburger Straße haben sie einen Pkw mit 101 km/h bei erlaubten 50 km/h erfasst.
In der Spitzwegstraße im Stadtteil Worzeldorf hat das Messgerät auf Höhe der Reitanlage 111 km/h bei erlaubten 60 km/h angezeigt. Nach Abzug der Toleranz müssen die beiden Fahrzeugführer mit Bußgeldern von 400 beziehungsweise 320 Euro rechnen.
Hinzu kommen jeweils zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
In allen drei Fällen prüft die Zentrale Bußgeldstelle aufgrund der Gesamtumstände, ob die Betroffenen vorsätzlich handelten. Bei einer vorsätzlichen Begehung können sich die Bußgelder deutlich erhöhen.
Insgesamt hat die Technische Verkehrsüberwachung während der dreitägigen Kontrollen 1.124 Geschwindigkeitsverstöße registriert.
In 728 Fällen haben die Beamten die Betroffenen verwarnt, in weiteren 396 Fällen haben sie Bußgeldverfahren eingeleitet. In 13 Fällen steht zudem ein Fahrverbot im Raum.
Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen.
Um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen, wird die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg auch künftig Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine vollständigen Personennamen vorhanden.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Polizei, Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg, Polizeipräsidium Mittelfranken, Mercedes-Benz, Zentrale Bußgeldstelle, Technische Verkehrsüberwachung
Wann ist das Ereignis passiert?
- bis 25. Oktober
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg (Frankenschnellweg, Regensburger Straße, Spitzwegstraße im Stadtteil Worzeldorf)
Worum geht es in einem Satz?
Bei dreitägigen Geschwindigkeitskontrollen in Nürnberg registrierte die Polizei 1.124 Verstöße, darunter eine Autofahrerin mit 165 statt erlaubten 80 km/h, und leitete 396 Bußgeldverfahren ein, wobei in 13 Fällen ein Fahrverbot droht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen
- Geschwindigkeitskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Nürnberger Stadtgebiet vom 23. bis 25. Oktober
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Der Autofahrerin drohen 700 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein dreimonatiges Fahrverbot.
- Den beiden anderen Fahrzeugführern drohen Bußgelder von 400 beziehungsweise 320 Euro, jeweils zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot.
- Die Zentrale Bußgeldstelle prüft in allen drei Fällen, ob vorsätzlich gehandelt wurde. Bei Vorsatz können sich die Bußgelder deutlich erhöhen.
- In 728 Fällen wurden Verwarnungen ausgesprochen.
- In 396 Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.
- In 13 Fällen droht ein Fahrverbot.
- Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg wird auch künftig Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, das Polizeipräsidium Mittelfranken teilte mit, dass bei den Geschwindigkeitskontrollen zahlreiche Verstöße und teils erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden.
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