Gesellschaft: Messenger-Überforderung in Deutschland
Berlin () – 87 Prozent der Deutschen verwenden zumindest gelegentlich privat Messenger-Apps. Wie eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom ergab, kennen 72 Prozent von ihnen das Gefühl, von der Menge an Nachrichten in Messenger-Apps überfordert zu sein. Bei 20 Prozent ist das sogar häufig der Fall, weitere 52 Prozent erleben es manchmal oder selten.
Ältere fühlen sich dabei häufiger überfordert als Jüngere: Unter den Messenger-Nutzern ab 65 Jahren kennen insgesamt 78 Prozent das Gefühl, dass ihnen Nachrichten zu viel werden, bei 28 Prozent ist dies sogar häufig der Fall. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es insgesamt 68 Prozent, 16 Prozent fühlen sich häufig überfordert. Manchmal bleiben Nachrichten dann auch erst einmal liegen: Bei insgesamt 69 Prozent kommt es zumindest gelegentlich vor, dass sie Nachrichten länger unbeantwortet lassen, weil es ihnen zu viel wird: Bei 12 Prozent passiert das häufig, bei weiteren 57 Prozent manchmal oder selten.
Gleichzeitig kennen viele auch das schlechte Gewissen, wenn die eigene Antwort auf sich warten lässt: Fast drei Viertel (73 Prozent) haben zumindest gelegentlich ein schlechtes Gewissen, wenn sie eine Nachricht nicht sofort beantworten. Elf Prozent geht es häufig so, weiteren 62 Prozent manchmal oder selten. Und so entschuldigen sich viele auch, wenn eine Antwort länger auf sich warten lässt: Drei Viertel (75 Prozent) tun dies zumindest gelegentlich: 20 Prozent sogar häufig, weitere 55 Prozent entschuldigen sich manchmal oder selten bei später Antwort.
Bei verspäteten Antworten zeigen sich viele relativ entspannt: 87 Prozent der Messenger-Nutzer haben grundsätzlich Verständnis, wenn andere nicht sofort auf eine Nachricht reagieren. Bei 21 Prozent ist das häufig der Fall, weitere 66 Prozent haben nur manchmal oder selten Verständnis. Ganz unbegrenzt ist die Geduld allerdings nicht: Wenn Freunde sehr lange zum Antworten brauchen, ist das für insgesamt 69 Prozent ein Grund, einen Kontakt auslaufen zu lassen oder abzubrechen. Häufig ist das allerdings nur bei neun Prozent der Fall, beim Großteil von 60 Prozent nur manchmal oder selten.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Menschen mit Smartphone in der Hand (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
In dem abgebildeten Text/Artikel kommen keine namentlich genannten Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bitkom
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut einer Bitkom-Umfrage nutzen 87 % der Deutschen privat Messenger-Apps, und viele kennen dabei das Gefühl der Überforderung durch Nachrichtenmenge sowie schlechtes Gewissen und Entschuldigungen bei verspäteten Antworten—während sie grundsätzlich oft Verständnis haben, aber bei sehr langen Reaktionszeiten teils Kontakte beenden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Die Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zu privatem Messenger-Nutzung und dem Gefühl, von der Menge an Nachrichten überfordert zu sein.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Nachrichten länger unbeantwortet lassen, weil sie zu viel werden
- Bei solchen Situationen ein schlechtes Gewissen haben, wenn die eigene Antwort nicht sofort erfolgt
- Sich dafür entschuldigen, wenn eine Antwort länger auf sich warten lässt
- Verständnis dafür haben, wenn andere nicht sofort auf Nachrichten reagieren
- Kontakte auslaufen lassen oder abbrechen, wenn Freunde sehr lange zum Antworten brauchen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
- Fußgänger in Kehl bei Verkehrsunfall getötet und Motorradfahrer schwer verletzt - 28. Oktober 2026
- VW-China-Chef Brandstätter sieht Markt im freien Fall - 28. Oktober 2026
- Schwerverletzter nach Auffahrunfall auf K6 bei Linnich - 28. Oktober 2026

