Politik in Berlin: Internet-Hinweise rückläufig
Berlin () – Die beim Bundeskriminalamt angesiedelte Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 4.962 Meldungen von Behörden, zivilgesellschaftlichen Meldestellen und anderen Kooperationspartnern erhalten. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Frage der AfD.
Nach jahrelangen Anstiegen fallen die Zahlen damit erstmals wieder – und zwar im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum deutlich.
Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete das Bundeskriminalamt noch 11.427 solcher Meldungen.
Der Rückgang ist auch mit einer politischen Kurskorrektur in Hessen erklärbar. Aus der bundesweit offenen Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ wurde eine auf hessische Betroffene konzentrierte Beratungsstelle.
Hessen war lange ein Treiber der steigenden Fallzahlen: Knapp 6.500 von 11.427 Hinweisen gingen im ersten Halbjahr 2025 noch über die hessische „Anlauf- und Beratungsstelle bei Hass und Hetze im Netz“ ein.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es kommen im bereitgestellten Text keine vollständigen Namen von Personen vor (nur Institutionen wie „Bundeskriminalamt“, „Zentrale Meldestelle“, sowie „AfD“ und „die Bundesregierung“).
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeskriminalamt, Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI), Welt, Bundesregierung, AfD, Hessen, Hessen gegen Hetze, Anlauf- und Beratungsstelle bei Hass und Hetze im Netz
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im ersten Halbjahr 2026 statt (Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2025).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Bundeskriminalamt
Worum geht es in einem Satz?
Die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) beim Bundeskriminalamt hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 4.962 Meldungen erhalten und damit erstmals wieder deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum, unter anderem weil in Hessen die Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ umgestellt und stärker auf Beratung hessischer Betroffener ausgerichtet wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- politische Kurskorrektur in Hessen: aus der bundesweit offenen Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ wurde eine auf hessische Betroffene konzentrierte Beratungsstelle
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Politik beschreibt im Artikel eine Kurskorrektur in Hessen als Erklärung für den Rückgang
- Konkrete Reaktionen von Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben
- Genannt wird, dass die Zahlen in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Frage der AfD berichtet werden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der gemeldeten Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr 2026
- Erstmaliger Rückgang der Fallzahlen nach jahrelangen Anstiegen
- Veränderung der Struktur der Meldungen durch eine politische Kurskorrektur in Hessen
- Umstellung der bundesweit offenen Meldestelle in Hessen auf eine stärker zielgruppenspezifische Beratungsstelle für hessische Betroffene
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
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