Tankrabatt und Niedrigwasser: Ersten Tankstellen geht der Sprit aus

Tankrabatt und Niedrigwasser: Ersten Tankstellen geht der Sprit aus

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Tankrabatt belastet Versorgung in der Pfalz und im Westen

() – Der neue Tankrabatt treibt die Nachfrage nach Benzin und Diesel deutlich – und trifft auf eine Kraftstofflogistik, die wegen des extremen Niedrigwassers am Rhein bereits stark belastet ist. In mehreren Städten im Westen und Südwesten Deutschlands ist seit Wochenbeginn einzelnen Tankstellen zeitweise der Sprit ausgegangen. Betroffen waren nach Angaben des Tankstellen-Interessenverbands unter anderem Köln, Bonn, , , , Freiburg, Frankfurt und Aschaffenburg.

„Es gibt keinen Spritengpass“, sagte Herbert W. Rabl vom Tankstellen-Interessenverband, der nach eigenen Angaben rund 1.300 Tankstellen vertritt, dem „Handelsblatt“. Das Problem sei vielmehr, dass die ungewöhnlich hohe Nachfrage den üblichen Belieferungsrhythmus sprenge. „Durch die hohe Nachfrage ist der Lieferrhythmus unter Druck geraten“, sagte Rabl. Seit Montag beobachte der Verband leergelaufene Stationen, vor allem bei Diesel, aber auch bei Super E10.

Der Nachfrageschub fällt mit dem seit Anfang Oktober geltenden Tankrabatt zusammen. Genau vor diesem Effekt hatten Ökonomen bei der Einführung gewarnt: In angespannten Märkten dämpfen hohe Preise normalerweise die Nachfrage. Wird der staatlich gesenkt, fällt ein Teil dieses Knappheitssignals weg – und der Verbrauch kann zusätzlich steigen.

Gleichzeitig ist die Versorgung über den Rhein erheblich eingeschränkt. Aral bestätigte dem „Handelsblatt“ vorübergehende Versorgungseinschränkungen an einzelnen Tankstellen, insbesondere im Rheinland, „vor allem beim Diesel“. Als Gründe nennt das Unternehmen ausdrücklich das Niedrigwasser und die hohe Nachfrage. Auch Shell führt aktuelle Einschränkungen auf das Rhein-Niedrigwasser zurück. Am Standort Wesseling weicht der Konzern teilweise auf Kesselwagen, Lastwagen und Pipelines aus. Eine schnelle Entspannung zeichnet sich nicht ab: Nach der aktuellen Sechs-Wochen-Vorhersage der Bundesanstalt für Gewässerkunde besteht nach Einschätzung von Prognos erst Mitte Oktober wieder die Chance auf einen signifikanten Anstieg des Rhein-Pegels in Kaub.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Tankstelle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Herbert W. Rabl

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Tankstellen-Interessenverband, Herbert W. Rabl, Handelsblatt, Aral, Shell, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Prognos

Wann ist das Ereignis passiert?

Der beschriebene Zeitraum ist seit Wochenbeginn (genauer: seit Montag beobachtet der Tankstellen-Interessenverband leergelaufene Stationen) und der Kontext beginnt mit dem seit Anfang Oktober geltenden Tankrabatt.

➡️ Genannte Daten/Zeiträume:

  • Seit Wochenbeginn (im Textverlauf zusätzlich: seit Montag)
  • Seit Anfang Oktober (Tankrabatt gilt seit Anfang Oktober)
  • Mitte Oktober (erst Mitte Oktober wieder eine Chance auf einen signifikanten Anstieg des Rhein-Pegels)

Wenn du ein konkretes Datum brauchst: Im Text steht nur „Montag“ ohne Datum.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Köln, Bonn, Koblenz, Mannheim, Heidelberg, Freiburg, Frankfurt, Aschaffenburg, Wesseling, Neustadt an der Weinstraße

Worum geht es in einem Satz?

Der neue Tankrabatt sorgt in vielen west- und südwestdeutschen Städten für deutlich höhere Nachfrage nach Benzin und Diesel, die sich mit einer durch extremes Niedrigwasser am Rhein bereits stark belasteten Kraftstofflogistik überlagert und deshalb stellenweise zeitweise Spritmangel—vor allem bei Diesel—auslöst.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einführung des Tankrabatts seit Anfang Oktober
  • Ungewöhnlich hohe Nachfrage nach Benzin und Diesel durch den Tankrabatt
  • Lieferrhythmus aufgrund der Nachfrage unter Druck geraten
  • Extremes Niedrigwasser am Rhein beeinträchtigt die Kraftstofflogistik
  • Vorübergehende Versorgungseinschränkungen einzelner Tankstellen, insbesondere beim Diesel

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politische Reaktionen werden im Artikel nicht beschrieben
  • Reaktionen der Öffentlichkeit werden nicht beschrieben
  • Reaktionen der Medien werden nicht beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vorübergehende Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Tankstellen insbesondere bei Diesel und auch bei Super E10
  • Zeitweise leergelaufene Tankstationen in mehreren Städten im Westen und Südwesten Deutschlands
  • Zusätzliche Belastung der Kraftstofflogistik durch den erhöhten Lieferrhythmusdruck
  • Einschränkungen in der Versorgung über den Rhein insbesondere beim Diesel
  • Notwendigkeit von Ausweichtransporten wie Kesselwagen Lastwagen und Pipelines
  • Keine schnelle Entspannung der Versorgungslage in Aussicht mit erst späterer Chance auf eine spürbare Verbesserung durch Anstieg des Rheinpegels

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – es wird eine Stellungnahme zitiert: Herbert W. Rabl (Tankstellen-Interessenverband) sagt, es gebe keinen Spritengpass, und führt als Ursache die unter Druck geratene hohe Nachfrage an.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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