Studie: Finanzielle Sorgen und politisches Misstrauen prägen Ängste

Studie: Finanzielle Sorgen und politisches Misstrauen prägen Ängste

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wirtschaftliche Sorgen in Berlin

() – Die steigenden Lebenshaltungskosten haben sich 2026 als größte Sorge der Deutschen herausgestellt. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten R+V- „Die Ängste der Deutschen“ hervor, die seit 1992 jährlich durchgeführt wird.

„Die erleben tagtäglich, wie kostspielig der Alltag inzwischen ist“, sagte Grischa Brower-Rabinowitsch am Donnerstag in Berlin. Laut der Studie befürchten 59 Prozent der Befragten, dass ihr nicht mehr zum Leben reicht. Diese Sorge hat im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte zugenommen. Besonders betroffen sind die Menschen in Westdeutschland, wo 60 Prozent diese Angst teilen, während es in Ostdeutschland 53 Prozent sind.

Neben den finanziellen Sorgen wächst auch die Angst vor Steuererhöhungen und Leistungskürzungen. 53 Prozent der Deutschen befürchten, dass der Staat zur Finanzierung von Sozialversicherungen, Verteidigung und Infrastruktur auf höhere Abgaben zurückgreifen könnte. Diese Sorge hat sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz drei auf Platz zwei vorgeschoben. Die Befragten sehen die steigenden Ausgaben als Bedrohung für ihre finanzielle Sicherheit und fragen sich, wer die Kosten der Modernisierung tragen wird.

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie ist der deutliche Vertrauensverlust in die Politik. 48 Prozent der Bevölkerung äußerten die Befürchtung, dass die Politik von ihren Aufgaben überfordert ist. Diese Skepsis spiegelt sich auch in der Bewertung der politischen Arbeit wider, die mit einem Notendurchschnitt von 4,1 bewertet wurde. Die Enttäuschung über die politische Führung und die wirtschaftliche Unsicherheit tragen zu einem kollektiven Vertrauensverlust in die Zukunft des Landes bei.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
R+V am 01.10.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Grischa Brower-Rabinowitsch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

R+V Versicherung

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Donnerstag, 01.10.2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut der am 1. Oktober 2026 veröffentlichten R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ sind für die Menschen in Deutschland 2026 vor allem steigende Lebenshaltungskosten und die Angst, dass das Geld nicht mehr zum Leben reicht, gefolgt von Befürchtungen vor höheren Steuern/Abgaben und politischen Überforderungsängsten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Lebenshaltungskosten im Alltag
  • Geld reicht nicht mehr zum Leben
  • Angst vor Steuererhöhungen zur Finanzierung von Sozialversicherungen, Verteidigung und Infrastruktur
  • Vertrauensverlust in die Politik durch die Befürchtung politischer Überforderung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kein beschriebenes Reaktionsmuster von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Studie

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Geld reicht künftig nicht mehr zum Leben
  • Finanzielle Sicherheit ist gefährdet
  • Angst vor Steuererhöhungen
  • Leistungskürzungen könnten drohen
  • Staat könnte höhere Abgaben zur Finanzierung von Sozialversicherungen, Verteidigung und Infrastruktur erheben
  • Politik ist nach Ansicht der Befragten mit ihren Aufgaben überfordert
  • Vertrauensverlust in die Politik
  • Enttäuschung über die politische Führung
  • Wirtschaftliche Unsicherheit nährt Zukunftsangst

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: „Die Menschen erleben tagtäglich, wie kostspielig der Alltag inzwischen ist“, sagte Grischa Brower-Rabinowitsch am Donnerstag in Berlin.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert