Durchsuchungen gegen mutmaßliche rechtsextreme Vereinigung

Durchsuchungen gegen mutmaßliche rechtsextreme Vereinigung

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Panorama Anklam Ermittlungen

Anklam () – Wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer rechtsextremen kriminellen Vereinigung sind am Mittwoch in mehreren Bundesländern und in anderen europäischen Ländern Wohnungen durchsucht worden.

Die Staatsanwaltschaft Rostock und das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern teilten mit, dass die Durchsuchungen auf der Grundlage eines Beschlusses des Ermittlungsrichters am Amtsgericht Rostock erfolgen und von der Staatsanwaltschaft Rostock sowie der Abteilung für den polizeilichen Verfassungsschutz des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern vorgenommen werden.

Die Aktionen laufen seit dem Morgen. In Deutschland richteten sie sich gegen vier mutmaßliche Mitglieder einer kriminellen Vereinigung, acht weitere Tatverdächtige und zehn nicht beschuldigte Kontaktpersonen.

Die vier Beschuldigten im Alter von 55, 52, 48 und 43 Jahren stehen im Verdacht, spätestens seit 2020 einen dauerhaften Zusammenschluss gebildet zu haben, um organisiert Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rassismus und eine auf Verachtung beruhende Ideologie zu verbreiten. Einem Beschuldigten wird zudem vorgeworfen, als Rädelsführer gehandelt zu haben.

Nach Angaben der Ermittler sollen sie Tonaufnahmen mit Musik, die zum Hass aufstachelt, hergestellt und verkauft haben. Die Durchsuchungen bei ihnen finden in Mecklenburg-Vorpommern in Anklam, Bargischow, Klein Bünzow und Reddelich, in in Barsbüttel sowie in Bayern in Bad Grönenbach und Wolfertschwenden statt. Das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern war teilweise an dem Einsatz in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt.

Bei acht weiteren Tatverdächtigen in Baden-Württemberg (Berkheim, Stuttgart), (Velten), Niedersachsen (), Nordrhein-Westfalen (Meschede), (Reinsdorf) und Thüringen (Apolda) wird wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB im Zusammenhang mit den Tonaufnahmen ermittelt. Bei zehn weiteren Menschen, die nicht beschuldigt sind, aber eng mit den Tatverdächtigen verbunden sein sollen, durchsuchten die Ermittler Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern (Heinrichswalde, Heringsdorf, Klein Bünzow, Reddelich, Viereck), Brandenburg (Blankenfelde-Mahlow), , Niedersachsen (Tostedt) und Schleswig-Holstein (Immenstedt).

Auch in anderen europäischen Ländern sind die örtlichen Strafverfolgungsbehörden im Einsatz, unter anderem in Estland (Soinaste), Italien (Settala, Veneto), Polen (Warschau) und Tschechien (Celakovice). Diese Maßnahmen werden von der EU-Justizbehörde Eurojust koordiniert und unterstützt. Festnahmen sind nicht geplant; die Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsgründe zu klären. An dem Einsatz sind mehr als 394 Polizisten aus den beteiligten Bundesländern, dem Bund und europäischen Ländern beteiligt. Die Einsatzleitung liegt beim Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Polizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen im gegebenen Text keine vollständigen Personennamen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Polizei, dts Nachrichtenagentur, Staatsanwaltschaft Rostock, Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern, Amtsgericht Rostock, Abteilung für den polizeilichen Verfassungsschutz, Ermittlungsrichter, Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern, Eurojust, EU-Justizbehörde, Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern, Polizei (Archiv), Bund, Polizei aus den beteiligten Bundesländern, Bund, Eurojust

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Mittwoch statt, genauer gesagt am Morgen desselben Tages.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Anklam, Bargischow, Klein Bünzow, Reddelich, Heinrichswalde, Heringsdorf, Viereck, Barsbüttel, Bad Grönenbach, Wolfertschwenden, Berkheim, Stuttgart, Velten, Hannover, Meschede, Reinsdorf, Apolda, Blankenfelde-Mahlow, Berlin, Tostedt, Immenstedt, Soinaste, Settala, Veneto, Warschau, Celakovice

Worum geht es in einem Satz?

Am Mittwoch wurden wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer rechtsextremen kriminellen Vereinigung in mehreren deutschen Bundesländern sowie in Estland, Italien, Polen und Tschechien Wohnungen von insgesamt Verdächtigen und Kontaktpersonen durchsucht, wobei Tonaufnahmen mit hasserfüllender Musik im Fokus der Ermittlungen stehen und die Aktion von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern koordiniert sowie von Eurojust unterstützt wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verdacht der Mitgliedschaft in einer rechtsextremen kriminellen Vereinigung seit spätestens 2020
  • Herstellung und Verkauf von Tonaufnahmen mit Musik, die zum Hass aufstachelt
  • Ermittlungen wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB im Zusammenhang mit den Tonaufnahmen
  • Beschluss des Ermittlungsrichters am Amtsgericht Rostock als Grundlage für die Durchsuchungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Staatsanwaltschaft Rostock und Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern informierten über die Durchsuchungen, Zuständigkeiten und den Ermittlungsstand
  • Es gab keine Erwähnung von Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ermittlungen wegen Verdachts auf organisierte Verbreitung einer rechtsextremen Ideologie
  • Ermittlungen wegen Volksverhetzung im Zusammenhang mit Tonaufnahmen
  • Beschlagnahme und Auswertung von Beweismitteln zur Klärung bestehender Verdachtsgründe
  • Strafrechtliche Schritte gegen mehrere Beschuldigte und weitere Tatverdächtige
  • Durchführung von Maßnahmen in mehreren Regionen und mehreren europäischen Ländern
  • Unterstützung und Koordination der Ermittlungen durch Eurojust
  • Einsatz von Polizeikräften in großem Umfang zur Sicherung des Ermittlungsverfahrens

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer bestimmten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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