Pflegebedürftigkeit in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an

Pflegebedürftigkeit in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an

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Pflege in Nordrhein-Westfalen im Fokus

Düsseldorf () – In sind im Dezember 2023 1,39 Millionen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig gewesen. Das teilte der Landesbetrieb IT.NRW am Dienstag mit.

Das waren 7,6 Prozent der Bevölkerung und 16,4 Prozent mehr als 2021. Den höchsten Anteil hatte der Kreis Heinsberg mit 10,7 Prozent, den niedrigsten Wert wies Münster mit 4,2 Prozent auf.

Im Jahr 2023 wurden 87,8 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt, das waren 1,22 Millionen Menschen. 2021 hatte ihr Anteil 86,0 Prozent betragen.

Pflegegeld war mit 59 Prozent die am häufigsten beanspruchte Leistung. 17,3 Prozent nahmen ambulante Pflegedienste in Anspruch, 12,2 Prozent waren in vollstationärer Pflege.

Im Jahr 2023 entfielen 12,0 Prozent der Gesundheitsausgaben in Nordrhein-Westfalen auf Leistungen der Sozialen Pflegeversicherung. Zehn Jahre zuvor hatte der Anteil bei 7,5 Prozent gelegen.

Im Jahr 2025 erhielten 109.325 Menschen in Nordrhein-Westfalen Hilfe zur Pflege nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch, 5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Damit stieg die Zahl das dritte Jahr in Folge. 83 Prozent der Empfänger erhielten diese Leistung in Einrichtungen wie Pflegeheimen.

Ende 2023 war mehr als jede dritte pflegebedürftige Person in stationärer Dauerpflege auf Hilfe zur Pflege angewiesen. In Duisburg traf das auf mehr als jede zweite zu, in auf jede vierte.

Ende 2023 waren 281.239 Personen in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen beschäftigt.

Das waren 1.583 Personen und 0,6 Prozent weniger als bei der Vorerhebung zwei Jahre zuvor. Damit verzeichnete die Pflegestatistik den ersten Rückgang der Beschäftigtenzahl seit ihrer Einführung 1999. Bei den 3.205 ambulanten Pflegediensten sank die Beschäftigtenzahl um 1,2 Prozent, in den 3.252 Pflegeheimen um 0,2 Prozent.

Rund die Hälfte des Personals war in Teilzeit tätig. Zugleich betreuten ambulante Pflegedienste 2,1 Prozent mehr Pflegebedürftige als 2021, Pflegeheime 1,3 Prozent mehr.

Laut Pflegemodellrechnung werden bis 2050 in Nordrhein-Westfalen knapp 1,7 Millionen Menschen pflegebedürftig sein, etwa jede zehnte Person.

Die größten Zuwächse werden bei stationärer Pflege und ambulanten Pflegediensten erwartet. In den Kreisen und Borken werden Zuwächse von 46 Prozent und 45 Prozent berechnet, in Hagen, Gelsenkirchen und Herne von jeweils etwa 7 Prozent.

Ende 2025 machten rund 41.000 Personen an den 292 Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen eine zur Pflegefachkraft. Knapp die Hälfte absolvierte den praktischen Teil in einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung.

Die Zahl aller Auszubildenden in der Pflege war 2025 um 8,3 Prozent höher als 2024. Bei Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsabschlüsse standen Pflegeberufe 2025 an der Spitze: 7.185 Verfahren für den Referenzberuf Pflegefachkraft wurden abgeschlossen.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Pfleger im Pflegeheim (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im bereitgestellten Text kommen keine namentlich genannten Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

IT.NRW, Nordrhein-Westfalen, Kreis Heinsberg, Münster, dts Nachrichtenagentur, Sozialer Pflegeversicherung, Pflegeversicherungsgesetz, Zwölften Sozialgesetzbuch, Gesundheitsausgaben, Duisburg, Leverkusen, Pflegeeinrichtungen, Pflegeheimen, ambulante Pflegedienste, Pflegestatistik, Pflegemodellrechnung, Pflegefachkraft, Pflegeberufe, Pflege-Schulen, Referenzberuf Pflegefachkraft

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im Dezember 2023 statt (Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Nordrhein-Westfalen). Außerdem handelt es sich (für einzelne Angaben) um die Zeit bis Ende 2023 bzw. für das Jahr 2025. Konkrete Datums-/Zeitraumangaben aus dem Text:

  • Dezember 2023 – 1,39 Millionen pflegebedürftige Menschen (Pflegeversicherungsgesetz)
  • 2023 – Versorgung zu Hause (im Jahr 2023) sowie Gesundheitsausgaben/Leistungsanteile
  • Ende 2023 – stationäre Dauerpflege (Hilfebedarf), Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen
  • 2025 – Hilfe zur Pflege nach dem 12. Sozialgesetzbuch (109.325 Menschen), außerdem Ausbildungszahlen „Ende 2025“ und „2025“ bei Auszubildenden/Verfahren

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Nordrhein-Westfalen, Kreis Heinsberg, Münster, Duisburg, Leverkusen, Coesfeld, Borken, Hagen, Gelsenkirchen, Herne.

Worum geht es in einem Satz?

In Nordrhein-Westfalen waren im Dezember 2023 rund 1,39 Mio. Menschen pflegebedürftig (7,6 % der Bevölkerung), wobei die meisten zu Hause versorgt wurden, während zugleich Beschäftigtenzahlen in Pflegeeinrichtungen erstmals seit 1999 leicht zurückgingen und bis 2050 ein deutlicher Anstieg auf knapp 1,7 Mio. Pflegebedürftige erwartet wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die im Text genannten Daten zu Pflegebedürftigkeit und Pflegeleistungen in Nordrhein-Westfalen im Dezember 2023

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • In dem Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die genannten Zahlen beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stieg um 16,4 Prozent gegenüber 2021
  • Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung erhöhte sich auf 7,6 Prozent
  • Die häusliche Versorgung nahm zu, während sich der Anteil der Versorgung in den Jahren im Verhältnis zu 2021 veränderte
  • Pflegegeld blieb die am häufigsten beanspruchte Leistung
  • Die Inanspruchnahme ambulanter Pflegedienste sowie vollstationärer Pflege erhöhte sich
  • Der Anteil der Gesundheitsausgaben, der auf Leistungen der Sozialen Pflegeversicherung entfiel, stieg von 7,5 auf 12,0 Prozent
  • Die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege stieg im dritten Jahr in Folge
  • Ein wachsender Anteil der Hilfe zur Pflege entfiel auf Einrichtungen wie Pflegeheime
  • Ende 2023 war mehr als jede dritte Person in stationärer Dauerpflege auf Hilfe zur Pflege angewiesen
  • Die Beschäftigtenzahl in Pflegeeinrichtungen verzeichnete den ersten Rückgang seit Beginn der Pflegestatistik im Jahr 1999
  • In ambulanten Pflegediensten sank die Beschäftigtenzahl, in Pflegeheimen gab es ebenfalls einen Rückgang
  • Etwa die Hälfte des Personals arbeitete in Teilzeit
  • Ambulante Pflegedienste betreuten mehr Pflegebedürftige als 2021, Pflegeheime ebenfalls
  • Bis 2050 wird die Zahl der Pflegebedürftigen auf knapp 1,7 Millionen ansteigen, was etwa jeder zehnten Person entspricht
  • Erwartete Zuwächse betreffen insbesondere stationäre Pflege sowie ambulante Pflegedienste
  • In einzelnen Kreisen werden deutlich höhere Zuwachsraten berechnet
  • Die Zahl der Ausbildungsplätze zur Pflegefachkraft stieg bis Ende 2025 auf rund 41.000
  • Die Zahl aller Auszubildenden in der Pflege lag 2025 um 8,3 Prozent höher als 2024
  • Bei Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsabschlüsse wurden 2025 besonders viele Verfahren im Pflegebereich abgeschlossen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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