Niedersachsen Wirtschaftsentwicklung
Hannover () – Die Wirtschaftsleistung in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr preisbereinigt um 1,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gewachsen. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen mit.
Nominal, also ohne Preisbereinigung, stieg das Bruttoinlandsprodukt um 3,2 Prozent.
Die Konjunkturindikatoren zeichnen ein gemischtes, aber insgesamt stabiles Bild. Im Verarbeitenden Gewerbe sank der Umsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 0,2 Prozent, während die Auftragseingänge um 9,2 Prozent zulegten.
Im Bauhauptgewerbe stieg der Umsatz um 2,3 Prozent, die Auftragseingänge gingen dagegen um 2,7 Prozent zurück. Im Einzelhandel gab es reale Umsatzsteigerungen von 0,1 Prozent.
Im Großhandel wurden reale Umsatzrückgänge von 1,5 Prozent und im Gastgewerbe von 5,7 Prozent verzeichnet; diese konnten durch die Entwicklung in anderen Wirtschaftsbereichen kompensiert werden.
Im Durchschnitt aller Länder in Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr preisbereinigt um 0,9 Prozent. Damit lag Niedersachsen leicht oberhalb dieser Entwicklung.
Das nominale Wachstum im Bundesdurchschnitt war mit 3,7 Prozent jedoch höher. Die Ergebnisse beruhen auf ersten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Landesamt für Statistik Niedersachsen angehört.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ich kann keine vollständigen Personennamen aus dem Text entnehmen. Im Artikel werden nur Institutionen genannt (z. B. „Landesamt für Statistik Niedersachsen“ und „Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“), aber keine Personen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Veränderung der Wirtschaftsleistung/Bruttoinlandsprodukt in Niedersachsen) fand im ersten Halbjahr statt, genauer im 1. Halbjahr (gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum).
Zeitraum: Erstes Halbjahr (1. Halbjahr).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Niedersachsen, Hannover
Worum geht es in einem Satz?
Im ersten Halbjahr ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Niedersachsen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0 % gewachsen (nominal: +3,2 %), wobei die Konjunkturindikatoren insgesamt ein stabiles, aber gemischtes Bild zeigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Die Wirtschaftsleistung in Niedersachsen wuchs im ersten Halbjahr preisbereinigt um 1,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
- Im Verarbeitenden Gewerbe stieg es bei den Auftragseingängen um 9,2 Prozent, während der Umsatz leicht um 0,2 Prozent zurückging
- Im Bauhauptgewerbe stieg der Umsatz um 2,3 Prozent, die Auftragseingänge gingen dagegen um 2,7 Prozent zurück
- Im Einzelhandel gab es reale Umsatzsteigerungen von 0,1 Prozent
- Im Großhandel sanken die realen Umsätze um 1,5 Prozent und im Gastgewerbe um 5,7 Prozent
- Die Ergebnisse beruhen auf ersten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Landesamt für Statistik Niedersachsen angehört
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Preisbereinigtes Wachstum der Wirtschaftsleistung in Niedersachsen um 1,0 Prozent im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum
- Nominaler Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,2 Prozent
- Verarbeitendes Gewerbe mit leicht gesunkenem Umsatz aber deutlich gestiegenen Auftragseingängen
- Bauhauptgewerbe mit gestiegenem Umsatz, jedoch rückläufigen Auftragseingängen
- Leichte reale Umsatzsteigerungen im Einzelhandel um 0,1 Prozent
- Reale Umsatzrückgänge im Großhandel um 1,5 Prozent und im Gastgewerbe um 5,7 Prozent
- Kompensation der Rückgänge durch positive Entwicklung in anderen Wirtschaftsbereichen
- Niedersachsen liegt mit 1,0 Prozent leicht über dem bundesweiten preisbereinigten Wachstum von 0,9 Prozent
- Bundesnominalwachstum im Durchschnitt von 3,7 Prozent höher als in Niedersachsen
- Konjunkturelle Lage insgesamt stabil trotz gemischter Entwicklung einzelner Wirtschaftsbereiche
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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