Wirtschaftspolitik in Deutschland und weltweit
Paris () – Die OECD hat ihre Wachstumsprognosen für Deutschland angehoben. Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte, gehen ihre Experten in den kommenden beiden Jahren von einem Wirtschaftswachstum von jeweils 1,1 Prozent in der Bundesrepublik aus. Bisher waren für 2026 0,7 Prozent Wachstum erwartet worden.
Auch die globale Wirtschaft hat den Energieschock, der durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelöst wurde, offenbar besser überstanden als erwartet. Die OECD prognostiziert ein globales Wachstum von 2,9 Prozent im Jahr 2026 und 3,0 Prozent im Jahr 2027. Die Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten bleibe jedoch hochgradig unsicher und stelle weiterhin erhebliche Risiken für die Basisprognosen dar, hieß es.
In den USA wird ein BIP-Wachstum von 2,2 Prozent im Jahr 2026 erwartet, das sich 2027 auf 2,1 Prozent abschwächen soll. In der Eurozone soll das Wachstum in beiden Jahren bei 1,0 Prozent liegen. Für China wird ein Wachstum von 4,5 Prozent im Jahr 2026 und 4,2 Prozent im Jahr 2027 prognostiziert.
„Das globale Wachstum hat sich besser gehalten als erwartet, doch die Puffer, die den Energieschock abgefedert haben, gehen zur Neige“, sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann. Das Wachstum sei schwächer als im letzten Jahr, und die Inflation steige wieder an. „Die Regierungen müssen ihre Unterstützung dort ansetzen, wo sie am dringendsten benötigt wird, und die öffentlichen Ausgaben auf einen nachhaltigen Kurs bringen. Außerdem müssen sie langfristige Wachstumsgrundlagen schaffen.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Mathias Cormann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
OECD, USA, Eurozone, China, Naher Osten, Mathias Cormann
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Mittwoch (im Text steht „Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte“).
Nicht erwähnt: das genaue Datum.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Paris
Worum geht es in einem Satz?
Die OECD hat ihre Wachstumsprognosen für Deutschland angehoben und rechnet in den kommenden beiden Jahren mit jeweils 1,1 % Wachstum, zugleich erwartet sie weltweit moderates Wachstum trotz weiter hoher Unsicherheit durch den Nahost-Konflikt und fordert von Regierungen nachhaltige Ausgaben sowie langfristige Wachstumsimpulse.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Konflikt im Nahen Osten und der dadurch ausgelöste Energieschock
Unsicherheit in der Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anhebung der Wachstumsprognosen für Deutschland für die kommenden beiden Jahre
- Positiverer Ausblick auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Vergleich zu den bislang erwarteten Werten
- Besserer als erwarteter Verlauf des globalen Wachstums trotz des Energieschocks
- Erhöhung der globalen Wachstumsprognosen für 2026 und 2027
- Fortbestehende erhebliche Risiken für die Basisprognosen durch anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten
- Wieder anziehender Inflationsdruck
- Erforderlichkeit gezielter staatlicher Unterstützung, wo sie am dringendsten benötigt wird
- Notwendigkeit, öffentliche Ausgaben auf einen nachhaltigen Kurs zu bringen
- Notwendigkeit, langfristige Wachstumsgrundlagen zu schaffen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: OECD-Generalsekretär Mathias Cormann wird mit einer Stellungnahme zitiert.
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