Terrorermittlungen in Berlin und Wien
Berlin () – Der Generalbundesanwalt hat offenbar vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin Anklage gegen sieben Männer erhoben, die in den Diensten der Hamas Terroranschläge in Berlin und Wien geplant haben sollen. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf eine 214-seitige Anklageschrift.
Die Ermittlungsergebnisse legten demnach nahe, dass die Männer geplant haben sollen, zwei Jahre nach der Terrorattacke auf Israel vom 7. Oktober 2023, zeitgleich oder in enger Abfolge in der deutschen und österreichischen Hauptstadt Ziele anzugreifen. Über eine Operationsbasis in der Türkei sollten militärische Zellen in Europa aufgebaut, geschult und mit Fernsteuerung aus dem Ausland zu Anschlägen auf israelische Persönlichkeiten und jüdisches Leben getrieben werden.
Die Angeklagten, darunter deutsche, dänische und bulgarische Staatsangehörige mit überwiegend libanesischen Wurzeln, sollen Waffen beschafft, darunter vollautomatische Sturmgewehre und Glock-Pistolen und Munition, und diese in Berlin und Wien gelagert haben. Am 7. August 2025 soll einer der Beschuldigten in einer Wiener Wohnung ein Bekennervideo aufgenommen haben. Die Auswertung durch das BKA zeige ihn vor einer Hamas-Flagge, vermummt und bewaffnet. In der Videobotschaft kündige er im Namen der „Qassam-Brigaden“ blutige Racheaktionen auf europäischem Boden an. Die Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft.
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Generalbundesanwalt (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Generalbundesanwalt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Generalbundesanwalt, Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin, Kammergericht Berlin, Hamas, „Welt“, Kammergericht, BKA, Qassam-Brigaden
Wann ist das Ereignis passiert?
7. August 2025 (Bekennervideo in einer Wiener Wohnung)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Wien
Worum geht es in einem Satz?
Der Generalbundesanwalt hat offenbar sieben Männer vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin angeklagt, die als Hamas-nahe Gruppe Terroranschläge in Berlin und Wien geplant, Waffen beschafft und über eine Operationsbasis in der Türkei gezielte Anschläge sowie Racheaktionen angekündigt haben sollen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zwei Jahre nach der Terrorattacke auf Israel vom 7. Oktober 2023 zeitgleich oder in enger Abfolge Anschläge in Berlin und Wien anzugreifen
- Aufbau, Schulung und Fernsteuerung militärischer Zellen in Europa über eine Operationsbasis in der Türkei
- Auslöser war das Aufnehmen eines Bekennervideos am 7. August 2025 in einer Wiener Wohnung im Namen der „Qassam-Brigaden“ mit Ankündigung von Racheaktionen auf europäischem Boden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Nicht beschrieben, wie Politik Öffentlichkeit oder Medien auf die Anklage reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ermittlungen gegen die sieben Männer im Verfahren vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin
- Haftbefehle und Untersuchungshaft der Beschuldigten
- Vorwürfe im Zusammenhang mit geplanten Terroranschlägen gegen Ziele in Berlin und Wien
- Beschuldigungen zur Beschaffung, Lagerung und Bereitstellung von Waffen und Munition
- Strafverfolgung wegen mutmaßlicher Unterstützung einer terroristischen Vereinigung (Hamas bzw. „Qassam-Brigaden“)
- Justizielle Aufarbeitung der Nutzung von Operations- und Trainingsstrukturen in Europa durch im Ausland gesteuerte Zellen
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