Landgericht verhandelt Cannabishandel und Taten in Nürtingen und Reutlingen

Landgericht verhandelt Cannabishandel und Taten in Nürtingen und Reutlingen

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Tübingen: Justiz & Kriminalverfahren

Tübingen () – Das Landgericht Tübingen hat für die kommenden Wochen zwei Strafverfahren terminiert. Wie das Landgericht am Donnerstag mitteilt, geht es zum einen um bandenmäßigen mit Cannabis in nicht geringer Menge, zum anderen um acht Taten, bei denen die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen in Betracht kommt.

In dem ersten Verfahren legt die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten zur Last, er habe sich mit mehreren, teils gesondert verfolgten Personen zum bandenmäßigen Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge verabredet.

In Umsetzung der Abrede seien bei fünf Gelegenheiten Cannabismengen zwischen 55 und 155 Kilogramm per LKW von Spanien nach Münsingen transportiert worden. Dort seien die Lieferungen erstmals am 30. April 2020 und zuletzt am 26. Januar 2021 eingetroffen.

Zudem seien drei Lieferungen mit Einzelmengen bis zu 574 Kilogramm Cannabis von Spanien nach Halle an der Saale verbracht worden; ein Großteil davon sei nach weitertransportiert worden. Der Angeklagte sei an der Organisation der Beschaffung und des Transports beteiligt gewesen.

Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Klärung der Berechtigung der von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe ist Gegenstand des anhängigen Strafverfahrens.

In dem zweiten Verfahren werden dem Angeklagten acht Taten zur Last gelegt, von denen sich sechs in Nürtingen ereignet haben sollen.

Er soll Einrichtungsgegenstände einer städtischen Unterkunft beschädigt, in öffentlichen Geschäftsräumen Kunden Schläge angedroht, Kunden beleidigt oder mit Waren beworfen haben. Bei einem weiteren Vorfall soll er einen Radfahrer zu Fall gebracht haben, indem er plötzlich seinen Arm in die Fahrbahn ausstreckte.

Zuletzt soll er in auf der Flucht nach einem Ladendiebstahl einen Supermarktangestellten gegen die Schläfe geschlagen haben. Das Verfahren ist vom Amtsgericht Reutlingen dem Landgericht Tübingen vorgelegt worden, weil die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt.

Auch hier gilt die Unschuldsvermutung; die Klärung der Berechtigung der Vorwürfe ist Gegenstand des anhängigen Strafverfahrens.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Justicia (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es werden in dem Artikel keine vollständigen Namen von Personen genannt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Landgericht Tübingen, Staatsanwaltschaft, Amtsgericht Reutlingen, Landgericht Tübingen

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt (Bericht: Tübingen (dts Nachrichtenagentur); „Wie das Landgericht am Donnerstag mitteilt“).
Konkretes Datum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Tübingen, Münsingen, Halle an der Saale, Nürtingen, Reutlingen

Worum geht es in einem Satz?

Das Landgericht Tübingen hat für die kommenden Wochen zwei Strafverfahren terminiert: eines wegen bandenmäßigen Cannabis-Handels in nicht geringer Menge (u. a. Transporte aus Spanien nach Münsingen und Halle mit Weitertransport nach Russland) und ein weiteres wegen acht möglicher Gewalttaten sowie Sachbeschädigungen, bei denen auch die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht kommt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verabredung mit mehreren Personen zum bandenmäßigen Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge
  • Organisation der Beschaffung und des Transports von Cannabismengen aus Spanien
  • Beschädigung von Einrichtungsgegenständen einer städtischen Unterkunft
  • Androhung von Schlägen, Beleidigungen oder das Werfen von Waren in öffentlichen Geschäftsräumen
  • Plötzliches Ausstrecken des Arms in die Fahrbahn, wodurch ein Radfahrer zu Fall gebracht worden sein soll
  • Schlag gegen die Schläfe eines Supermarktangestellten bei der Flucht nach einem Ladendiebstahl

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zwei Strafverfahren wurden für die kommenden Wochen terminiert
  • Es geht um bandenmäßigen Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge
  • Es geht um die Prüfung der Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus
  • Die Staatsanwaltschaft erhebt Vorwürfe, die im Verfahren geklärt werden sollen
  • Es werden Taten mit möglichen Schäden und Gewalteinwirkungen in öffentlichen und geschäftlichen Bereichen verhandelt
  • Das Amtsgericht Reutlingen hat das Verfahren dem Landgericht Tübingen vorgelegt wegen möglicher Unterbringung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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