NRW saniert Polizeidienststellen und Justizgebäude in Wuppertal, Essen und Düsseldorf

NRW saniert Polizeidienststellen und Justizgebäude in Wuppertal, Essen und Düsseldorf

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NRW investiert in die Gebäudesanierung in Düsseldorf/Wuppertal

Düsseldorf () – NRW investiert in den kommenden fünf Jahren rund eine Milliarde Euro in die Sanierung landeseigener Gebäude. Das Ministerium der Finanzen teilte mit, dass 400 Millionen Euro davon aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan stammen.

Das Ministerium hat eine konkrete Maßnahmenliste mit über 60 Liegenschaften vorgelegt; dazu zählen Polizeidienststellen, Finanzämter, Justizbehörden und weitere Landeseinrichtungen, die energetisch, baulich und technisch modernisiert werden.

Das ist Teil der „Zukunftsoffensive NRW – Investieren. Vorsorgen. Schützen.“, die die Landesregierung Ende Juli vorgestellt hat.

Zwei Programmlinien bilden den Kern der Finanzierung: 400 Millionen Euro stellt der Nordrhein-Westfalen-Plan aus Mitteln des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ für wertsteigernde infrastrukturelle Sanierungen bereit.

Rund 600 Millionen Euro investiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) aus seinem Klimaprogramm in Dekarbonisierung und die Senkung des Energieverbrauchs. Nordrhein-Westfalen will bis 2045 klimaneutral werden und sieht die Sanierung des eigenen Gebäudebestands als zentralen Hebel.

Der Minister der Finanzen, Marcus Optendrenk, erklärte: „Wer Klimaschutz ernst meint, muss beim eigenen Gebäudebestand anfangen. Wir reden nicht über abstrakte Ziele, wir legen eine Liste konkreter Projekte vor. Jede sanierte Liegenschaft spart Energie, sichert den Wert der Immobilie und verbessert die Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten. Das ist verantwortungsvolle Haushaltspolitik: Heute investieren, damit morgen keine Sanierungsstaus entstehen.“

Das Programm gliedert sich in drei Schwerpunkte.

Die energetische Optimierung umfasst Fenstererneuerung, Dämmung und den Einbau von Wärmepumpen, um Energieverbrauch und CO₂-Emissionen zu senken.

Die bauliche Modernisierung sichert die Gebäudesubstanz durch die Sanierung von Fassaden, Dächern, Böden und Treppenhäusern. Der dritte Schwerpunkt, die technische und digitale Infrastruktur, betrifft Elektro-, Sanitär-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie die Gebäudeautomation.

Zu den größten Einzelvorhaben zählt die umfassende Sanierung des Polizeipräsidiums Wuppertal mit einem geschätzten Gesamtbudget von rund 217,5 Millionen Euro.

Rund 100 Millionen Euro fließen in das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der in Brühl, weitere 62 Millionen Euro in das Land- und Amtsgericht Essen. Auch zwei Ministeriumsgebäude in Düsseldorf stehen auf der Liste: das Gebäude des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und mit rund 51 Millionen Euro und das des Wirtschafts- und Klimaschutzministeriums mit rund 30,5 Millionen Euro.

Im Geschäftsbereich des Finanzministeriums profitieren unter anderem die Finanzämter und Siegburg mit jeweils rund 35 Millionen Euro sowie Schloss Nordkirchen und die Außenstelle der Landesfinanzschule in -Bad Godesberg.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Justicia (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marcus Optendrenk

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Düsseldorf, dts Nachrichtenagentur, Ministerium der Finanzen, Nordrhein-Westfalen-Plan, Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW), Landesregierung, Marcus Optendrenk, Polizeipräsidium Wuppertal, Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei, Polizei in Brühl, Land- und Amtsgericht Essen, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Wirtschafts- und Klimaschutzministerium, Finanzämter Bergisch Gladbach, Finanzamt Siegburg, Schloss Nordkirchen, Landesfinanzschule, Außenstelle der Landesfinanzschule in Bonn-Bad Godesberg

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

  • Düsseldorf,
  • Wuppertal,
  • Brühl,
  • Essen,
  • Bergisch Gladbach,
  • Siegburg,
  • Schloss Nordkirchen,
  • Bonn-Bad Godesberg.

Worum geht es in einem Satz?

Nordrhein-Westfalen investiert in den kommenden fünf Jahren rund 1 Milliarde Euro in die Sanierung landeseigener Gebäude, wobei 400 Millionen Euro aus dem NRW-Plan stammen und die Maßnahmen von energetischer Ertüchtigung über bauliche Modernisierung bis zur technischen und digitalen Infrastruktur reichen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • NRW-Investitionsprogramm zur Sanierung landeseigener Gebäude innerhalb der „Zukunftsoffensive NRW – Investieren. Vorsorgen. Schützen.“
  • Bereitstellung von Mitteln aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan und dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“
  • Ziel Klimaneutralität bis 2045 durch Dekarbonisierung und Senkung des Energieverbrauchs
  • Vorlage einer konkreten Maßnahmenliste mit über 60 Liegenschaften für energetische, bauliche und technische Modernisierung
  • Umfassende Sanierungsvorhaben als Anlass, insbesondere das Polizeipräsidium Wuppertal

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Energieverbrauch wird gesenkt und CO₂-Emissionen werden reduziert
  • Gebäudewert und Gebäudesubstanz werden gesichert
  • Sanierungsstaus werden vorgebeugt
  • Arbeitsbedingungen für Beschäftigte werden verbessert
  • Dekarbonisierung und Modernisierung landeseigener Gebäude werden vorangetrieben
  • Technische und digitale Infrastruktur in den Gebäuden wird erneuert
  • Gebäudeautomation sowie Anlagen für Elektro-, Sanitär-, Lüftungs- und Klimatechnik werden modernisiert
  • Modernisierte Polizeidienststellen und Justiz- sowie Finanzbehörden können die Leistungsfähigkeit der Einrichtungen unterstützen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, es wird eine Stellungnahme des Ministers für Finanzen, Marcus Optendrenk, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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