EU-Agentur meldet rückläufige Asylanträge im ersten Halbjahr

EU-Agentur meldet rückläufige Asylanträge im ersten Halbjahr

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Politik: Asylzahlen in der EU im Rückgang

Valletta () – Die Zahl der Asylanträge in der EU sowie in der Schweiz und Norwegen ist im ersten Halbjahr 2026 weiter zurückgegangen.

Wie die Asylagentur der Europäischen am Donnerstag mitteilte, wurden rund 332.000 Anträge auf internationalen Schutz gestellt, was die niedrigste Zahl seit 2021 darstellt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug das Minus 17 Prozent. Der Rückgang ist Teil eines anhaltenden Trends seit Ende 2024 und spiegelt sowohl eine veränderte Mischung der Nationalitäten wider, die Anträge stellen, als auch die Bemühungen der EU, mit Herkunfts- und Transitländern zusammenzuarbeiten.

ist der Agentur zufolge nicht mehr das beliebteste Zielland. Stattdessen erhielt Frankreich mit 69.000 Anträgen die meisten Asylgesuche im ersten Halbjahr 2026, gefolgt von Italien (66.000), Spanien (55.000) und der Bundesrepublik (55.000). Diese vier Länder nahmen zusammen etwa drei Viertel aller Asylanträge entgegen. Griechenland (23.000) verzeichnete die meisten Anträge pro Kopf.

Die Zahl der Anträge aus Afghanistan (39.000) ging im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent zurück, nachdem es Ende 2025 zu einem sprunghaften Anstieg gekommen war, der größtenteils auf wiederholte Anträge von afghanischen zurückzuführen war, die sich bereits im europäischen Raum aufhielten. Die Zahl der Anträge aus Venezuela (33.000) sank im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel, wobei 93 Prozent davon in Spanien gestellt wurden. Anträge von Bangladeschern (20.000) gehörten weiterhin zu den häufigsten, wobei die Zahl der Anträge seit dem Vorjahr um 13 Prozent gestiegen ist.

Die Anerkennungsquote für internationalen Schutz in der EU+ lag im ersten Halbjahr 2026 bei 31 Prozent.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Asylagentur der Europäischen Union, Europäische Union, Schweiz, Norwegen, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Afghanistan, Venezuela, Bangladesch

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum: erstes Halbjahr 2026 (1. Halbjahr 2026).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Valletta

Worum geht es in einem Satz?

Im ersten Halbjahr 2026 gingen die Asylanträge in der EU sowie in der Schweiz und Norwegen weiter zurück: rund 332.000 Anträge wurden gestellt (−17% gegenüber dem Vorjahr, niedrigster Stand seit 2021), wobei Frankreich mit 69.000 die meisten Gesuche verzeichnete und die Anerkennungsquote bei 31% lag.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ende 2024 anhaltender Trend sinkender Asylanträge in der EU sowie in der Schweiz und Norwegen
  • Veränderte Mischung der Nationalitäten, die Anträge stellen
  • Bemühungen der EU, mit Herkunfts- und Transitländern zusammenzuarbeiten
  • Rückgang der Anträge aus Afghanistan nach zuvor sprunghaftem Anstieg Ende 2025 aufgrund wiederholter Anträge afghanischer Frauen
  • Rückgang der Anträge aus Venezuela, überwiegend in Spanien gestellt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Nein

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Asylanträge in der EU sowie in der Schweiz und Norwegen im ersten Halbjahr 2026
  • niedrigste Zahl seit 2021
  • 17 Prozent weniger Anträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • anhaltender Rückgang seit Ende 2024
  • veränderte Zusammensetzung der Nationalitäten bei Asylanträgen
  • stärkere Zusammenarbeit der EU mit Herkunfts- und Transitländern
  • Deutschland nicht mehr als beliebtestes Zielland
  • Frankreich größtes Zielland mit 69.000 Anträgen
  • Italien, Spanien und Deutschland mit jeweils rund 55.000 Anträgen
  • Griechenland mit den meisten Anträgen pro Kopf
  • Rückgang von Anträgen aus Afghanistan um sieben Prozent
  • Rückgang von Anträgen aus Venezuela um fast ein Drittel
  • 93 Prozent der venezolanischen Anträge in Spanien
  • Anstieg von Anträgen aus Bangladesch um 13 Prozent
  • Anerkennungsquote für internationalen Schutz in der EU+ bei 31 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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