Durchsuchungen in Berlin wegen Menschenhandels und Einschleusens

Durchsuchungen in Berlin wegen Menschenhandels und Einschleusens

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Panorama: Polizei ermittelt in Berlin

() – Wegen des Verdachts des schweren Menschenhandels und des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern hat die in Berlin 20 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin am Mittwoch mit.

Die Durchsuchungen begannen am Dienstagabend um 19:00 Uhr und erstreckten sich auf die Bezirke Pankow, Reinickendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf.

Rund 400 Einsatzkräfte des Landeskriminalamts, mehrerer Polizeidirektionen und zweier Bereitschaftspolizeiabteilungen waren beteiligt. Die Ermittlungen richten sich gegen elf im Alter von 23 bis 57 Jahren und sieben im Alter von 26 bis 66 Jahren.

Sie sollen mindestens elf vietnamesische Frauen, die sich unerlaubt in aufhielten, in Berliner Wohnungen untergebracht und zur Prostitution veranlasst haben, um sich durch einbehaltene Mieten und Prostitutionserlöse zu bereichern.

Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte mutmaßliche Taterlöse in Höhe von rund 43.000 Euro, diverse Datenträger, Finanzunterlagen und mehr als 20 Reisepässe sicher. Außerdem fanden sie einen Schlagring, einen Teleskopschlagstock und illegale Pyrotechnik.

Zehn der 18 Beschuldigten wurden angetroffen, darunter der 33-jährige Hauptverdächtige, der bei den Maßnahmen Widerstand leistete. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Zwölf Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt, acht davon dem Landesamt für Einwanderung überstellt, weil sie sich unerlaubt in Deutschland aufhielten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Personen wieder freigelassen.

Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel und die Ermittlungen dauern an.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Polizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine vollständigen Namen von Personen im Artikel vor (nur Altersangaben und Rollen wie „Hauptverdächtiger“ sowie „ein Polizeibeamter“).

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Polizei, Staatsanwaltschaft Berlin, Landeskriminalamt, Polizeidirektionen, Bereitschaftspolizeiabteilungen, Landesamt für Einwanderung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Mittwoch statt; die Durchsuchungen begannen am Dienstagabend um 19:00 Uhr und erstreckten sich auf die genannten Berliner Bezirke.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Pankow, Reinickendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf.

Worum geht es in einem Satz?

Die Berliner Polizei hat wegen des Verdachts auf schweren Menschenhandel und gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern bei 20 Durchsuchungen in mehreren Bezirken elf Männer und sieben Frauen (u. a. wegen angeblicher Unterbringung vietnamesischer Frauen zur Prostitution) ins Visier genommen und dabei mutmaßliche Taterlöse, Datenträger und Reisepässe sichergestellt; die Ermittlungen dauern an.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Verdacht des schweren Menschenhandels und des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein, es wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sicherstellung mutmaßlicher Taterlöse in Höhe von rund 43.000 Euro
  • Beschlagnahme von Datenträgern und Finanzunterlagen
  • Sicherstellung von mehr als 20 Reisepässen
  • Fund von einem Schlagring und einem Teleskopschlagstock
  • Sicherstellung illegaler Pyrotechnik
  • Erkennungsdienstliche Behandlung von zwölf Personen
  • Überstellung von acht Personen an das Landesamt für Einwanderung wegen unerlaubten Aufenthalts
  • Freilassung aller Personen nach Abschluss der Maßnahmen
  • Fortdauer der Auswertung der Beweismittel und der Ermittlungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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