Siemens-Chef Busch warnt vor umfassenden China-Zöllen

Siemens-Chef Busch warnt vor umfassenden China-Zöllen

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wirtschaft: Siemens warnt vor EU-Zöllen

Berlin () – Siemens-Chef Roland Busch spricht sich gegen umfassende EU-Zölle gegen aus. „Es mag Gründe für wenige, gezielte Zölle geben. Man muss jedoch äußerst vorsichtig sein, nicht etwa mangelnde Wettbewerbsfähigkeit zu schützen, denn das rächt sich“, sagte Busch der „Welt am Sonntag“.

Die europäischen Handelsprobleme mit China seien nicht nur auf unfaire Handelspraktiken zurückzuführen. Er würde davor warnen, jedes Problem mit chinesischen Importprodukten pauschal darauf zurückzuführen, dass China alles subventioniere, so Busch. Er glaube nicht, dass dies die ganze Wahrheit sei. „Die Wahrheit ist vielmehr, dass wir es in China mit sehr leistungsfähigen Wettbewerbern zu tun haben – mit starken Ingenieuren und engagierten Teams, die innovative Produkte entwickeln und , einschließlich KI, rasch adaptieren. Das ist die neue Wettbewerbslandschaft. Wir müssen sie anerkennen und entsprechend reagieren“, so Busch.

Von der EU fordert Busch ein höheres Tempo bei der Zulassung von KI-Technologien. „Wir dürfen das Entwicklungstempo der KI-Technologie nicht durch Regulierung bremsen. Man denke nur daran, wie lange es dauert, bis ein ‚AI Act` oder ‚Data Act` verabschiedet wird – vielleicht zwei Jahre. In dieser Zeit können sich KI-Modelle bereits sechs- oder achtmal weiterentwickelt haben. Bis die Verordnung tatsächlich in Kraft tritt, hat sich die KI-Technologie oft schon in eine ganz andere Richtung bewegt. Wir hinken stets hinterher“, sagte Busch.

Das Risiko, dass es bei der KI-Technologie zu einer Blasenbildung kommen könnte, hält Busch nach eigenen Worten für überschaubar. „Was wir derzeit erleben, ist die größte Wette der auf Technologie. Aber es handelt sich hierbei nicht um eine Blase, die auf geliehenem basiert. Ein Großteil der Mittel stammt von , die einen erheblichen Cashflow erwirtschaften. Ein weiterer Punkt ist, dass bei einem Platzen dieser Wette nicht alles abgeschrieben werden müsste“, so Busch. Er sei fest davon überzeugt, dass sich die Investitionen auszahlen werden. „Die ersten positiven Effekte sehen wir bereits. KI wird die Märkte definitiv positiv verändern, Effizienz und Effektivität steigern, Ressourcen schonen und Innovationen beschleunigen“, sagte Busch.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Siemens (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Roland Busch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Siemens, Roland Busch, Europäische Union (EU), Welt am Sonntag, AI Act, Data Act

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Siemens-Chef Roland Busch warnt vor umfassenden EU-Zöllen gegen China, betont stattdessen die Wettbewerbsstärke chinesischer Unternehmen und fordert von der EU ein höheres Tempo bei KI-Zulassungen, damit Innovation nicht durch lange Regulierung ausgebremst wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Europäische Handelsprobleme mit China nicht nur auf unfaire Handelspraktiken zurückzuführen
  • Warnung davor, Probleme pauschal auf chinesische Subventionen zurückzuführen
  • Vorhandensein leistungsfähiger Wettbewerber in China mit starker Ingenieursleistung und schnellen Anpassungen an neue Technologien einschließlich KI
  • Forderung nach höherem Tempo bei der Zulassung von KI-Technologien wegen Verfahrensdauer für EU-Regelwerke wie AI Act oder Data Act
  • Befürchtung, hinterherzuhinken durch Verzögerungen bei Regulierung im Bereich KI
  • Einschätzung, dass keine Blasenbildung auf geliehenem Geld basiert, sondern Mittel aus Unternehmen mit starkem Cashflow kommen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Busch warnt, dass umfassende EU-Zölle Wettbewerbsfähigkeit nicht schützen dürfen, sondern „Mangel an Wettbewerbsfähigkeit“ zu schützen das Problem verschärfen könne
  • Öffentliche Reaktionen der Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine umfassenden EU-Zölle gegen China würden das Wettbewerbsrisiko durch Marktabschottung mindern
  • Mehr Tempo bei der Zulassung von KI-Technologien könnte die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen
  • Verlangsamende Regulierung könnte zu Rückständen bei der technischen Entwicklung führen
  • Eine Blasenbildung bei KI-Investitionen gilt als begrenzt riskant
  • KI-Investitionen würden voraussichtlich positive Effekte auf Effizienz und Effektivität haben
  • KI könnte Ressourcen schonen und Innovationen beschleunigen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, es wird die Stellungnahme von Siemens-Chef Roland Busch zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert