Wadephul hofft auf USA als Vermittler im Ukraine-Krieg

Wadephul hofft auf USA als Vermittler im Ukraine-Krieg

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Außenpolitik zu Ukraine-Verhandlungen in Berlin

() – Außenminister Johann Wadephul (CDU) hofft nach einem Telefonat mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio darauf, dass die US-Regierung von Donald Trump sich wieder mehr für Verhandlungen im Ukraine-Krieg engagiert. „Ich glaube weiterhin, dass die Amerikaner eine Rolle spielen können“, sagte Wadephul dem Nachrichtenportal T-Online. „Mit unserer Zusammenarbeit bin ich sehr zufrieden. Sie ist konstruktiv und positiv.“

Das Ukraine-Dossier sei bisher eher von Steve Witkoff und Jared Kushner bearbeitet worden, von Marco Rubio noch nicht so sehr. Vielleicht finde man auch bei der Ukraine einen gemeinsamen Ansatzpunkt, so Wadephul weiter.

Konkrete Fortschritte hat es in dem Gespräch mit Rubio allerdings nicht gegeben. „Wir sind uns jedenfalls vollkommen einig darin, dass dieser Krieg letztlich auf dem Verhandlungsweg gelöst werden muss“, so Wadephul. „Das sehe ich so, das sieht mein amerikanischer Amtskollege so – wir sehen leider aber auch beide, dass Putin dazu derzeit nicht bereit ist.“ Er ergänzte: „Daran kann leider auch größtmöglicher Vermittlungswille wenig rütteln, wie wir letzten in Anchorage sehen mussten.“

In Anchorage im US-Bundesstaat Alaska hatten sich im vergangenen Jahr Donald Trump und Wladimir Putin getroffen, aber die Gespräche wurden ohne Ergebnis vorzeitig beendet. „Ende des Jahres gibt es einen G20-Gipfel unter amerikanischer Präsidentschaft“, sagte der deutsche Außenminister. „Normalerweise gehört der russische Präsident zu den Teilnehmern. Es ist also durchaus möglich, dass er nach reist.“

Mit Blick auf mögliche Verhandlungen würde der Ball laut Wadephul aber in der Moskaus liegen. „Es wird ein Zeitpunkt kommen, an dem man sich auch im Kreml für ernsthafte Verhandlungen entscheidet. Wann das sein wird, weiß ich nicht“, so Wadephul. „Eine Voraussetzung für Frieden ist aber ganz offensichtlich die Einsicht Putins, dass auf dem Schlachtfeld nichts mehr zu erreichen ist. Dass dieser Moment endlich kommt, dass das Leiden und das Sterben endlich enden, diesem Ziel gilt meine .“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Johann Wadephul (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Johann Wadephul, Marco Rubio, Donald Trump, Steve Witkoff, Jared Kushner, Wladimir Putin

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Johann Wadephul, CDU, Marco Rubio, Donald Trump, T-Online, Steve Witkoff, Jared Kushner, Ukraine, Putin, Nachrichtenportal, Verhandlungsweg, G20-Gipfel, Russland, Anchorage, Alaska, Wladimir Putin, Kreml, Washington, USA, US-Bundesstaat Alaska

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Anchorage (Alaska)

Worum geht es in einem Satz?

Außenminister Johann Wadephul erklärt nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio, dass die USA zwar eine wichtige Rolle bei Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Kriegs spielen könnten, konkrete Fortschritte jedoch ausbleiben, da Putin derzeit nicht verhandlungsbereit sei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Telefonat des Außenministers Johann Wadephul mit US-Außenminister Marco Rubio
  • Rolle der US-Regierung bei Verhandlungen im Ukraine-Krieg
  • Bisherige Bearbeitung des Ukraine-Dossiers durch Steve Witkoff und Jared Kushner statt durch Marco Rubio
  • fehlende Bereitschaft Putins zu ernsthaften Verhandlungen
  • Bezug auf das Ende der Gespräche zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Anchorage im vergangenen Sommer ohne Ergebnis
  • Aussicht auf einen G20-Gipfel Ende des Jahres unter amerikanischer Präsidentschaft

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • keine erkennbaren Reaktionen von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erneutes Hoffen auf stärkeres Engagement der US-Regierung bei Verhandlungen im Ukraine-Krieg
  • Bestätigung, dass der Krieg letztlich nur auf dem Verhandlungsweg lösbar ist
  • Fortbestehende Einschätzung, dass Putin derzeit nicht zu Verhandlungen bereit ist
  • Wiederholung der Aussage, dass selbst großer Vermittlungswille nicht ausreicht, wenn eine Verhandlungsbereitschaft fehlt
  • Möglichkeit, dass es nach dem G20-Gipfel unter US-Präsidentschaft zu einer neuen Dynamik in Richtung Gespräche kommt
  • Abhängigkeit von einer späteren Entscheidung im Kreml für ernsthafte Verhandlungen
  • Notwendigkeit, dass sich die Lage auf dem Schlachtfeld nicht mehr zugunsten Putins entwickelt, um Friedensverhandlungen zu ermöglichen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Außenminister Johann Wadephul wird mit mehreren direkten Zitaten/ Aussagen zitiert (u. a. dem Nachrichtenportal T-Online gegenüber).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert