Dax am Mittag weiter freundlich – SAP gefragt

Dax am Mittag weiter freundlich – SAP gefragt

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wirtschaft: DAX, Euro & Rohstoffmärkte in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.480 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Spitzenreiter der Kursliste war SAP. Der Softwarekonzern dürfte von Spekulationen über eine Übernahme des US-Software-Anbieters Workday durch den Finanzinvestor Silver Lake profitieren. Die Meldungen sorgten im Software-Sektor allgemein für gute Stimmung.

„Die Lage im Nahen Osten bleibt unverändert angespannt, und so arrangieren sich die Investoren mit den höheren Energiepreisen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die jüngsten Erzeuger- und Verbraucherpreise aus den USA haben keine Inflationsdynamik angezeigt. Allerdings wurden die auch noch in einer Phase fallender Benzinpreise erhoben.“

„Auch der US- zeigt sich weiterhin robust, aber nicht angespannt. Die Zahlen nehmen den Investoren die Angst vor Zinserhöhungen und geben der Notenbank Spielraum zum Abwarten. Der Markt antizipiert dies und nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine geldpolitische Straffung im September weiter zurück. Man könnte schon fast vom berühmten Goldlöckchen-Szenario sprechen, wäre da nicht der Konflikt in Nahost mit seinen direkten Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auf die Weltkonjunktur. Diese Kröte müssen die Anleger derzeit zwangsläufig schlucken.“

„In Asien bleibt der Boom bei den Technologieaktien ungebrochen und die Indizes in Japan und Südkorea gehen mit erneuten Kursgewinnen ins Wochenende. Für den Handel in dürfte sich ein eher seitwärts gerichteter Handel abzeichnen. Die Impulse werden weniger und es gibt nur wenige technologielastige Sektoren in den europäischen Leitindizes.“

„Deshalb fokussieren sich auch die Anleger im Dax verstärkt auf die defensiven Titel und halten so den Index auf hohem Niveau. Insgesamt zeichnet sich in Frankfurt vor dem Wochenende ein ruhiger Handel ab, der weiterhin von einem geringen Volumen begleitet werden dürfte“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag stärker: Ein kostete 1,1555 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8654 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich kaum verändert, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.352 US-Dollar gezahlt (unverändert). Das entspricht einem von 121,08 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 87,18 US-Dollar, das waren 11 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Frankfurter Börse

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, Silver Lake, Workday, SAP, Europäische Gemeinschaftswährung, Nordsee-Sorte Brent, Dax

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Freitag statt (genauer Zeitpunkt genannt: gegen 12:30 Uhr und am Freitagnachmittag, z. B. gegen 12 Uhr deutscher Zeit).

Konkretes Datum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax blieb am Freitag bis zum Mittag mit rund 26.480 Punkten (plus 0,7%) stabil im Plus, getragen vor allem von SAP nach Übernahmegerüchten, während wegen angespannter Lage im Nahen Osten höhere Energiepreise und zugleich robuste US-Daten die Zinsangst dämpften und für Europa ein eher ruhiger bis seitwärts gerichteter Handel erwartet wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Spekulationen über eine Übernahme des US-Software-Anbieters Workday durch den Finanzinvestor Silver Lake
  • Spekulationen/Marktsituation zur Preisentwicklung durch die jüngsten Erzeuger- und Verbraucherpreise aus den USA
  • Robuster, aber nicht angespannter US-Arbeitsmarkt
  • Unverändert angespannte Lage im Nahen Osten und damit höhere Energiepreise
  • Boomen bei Technologieaktien in Asien mit erneuten Kursgewinnen in Japan und Südkorea

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Spekulationen über eine Übernahme von Workday durch den Finanzinvestor Silver Lake führten zu guter Stimmung im Software-Sektor
  • Investoren nahmen die höheren Energiepreise wegen der angespannten Lage im Nahen Osten in Kauf
  • Die robusten US-Arbeitsmarktdaten und die Verbraucher- sowie Erzeugerpreise aus den USA senkten die Angst vor Zinserhöhungen und ließen die Erwartung für eine geldpolitische Straffung im September zurückgehen
  • Anleger fokussieren sich verstärkt auf defensive Titel, was den Dax auf hohem Niveau hielt
  • Für Europa wird ein eher seitwärts gerichteter Handel erwartet, da weniger Impulse vorhanden sind und es wenige technologielastige Sektoren gibt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Höhere Energiepreise als Folge bleiben als Belastungsfaktor für die Unternehmens- und Konjunkturerwartungen präsent
  • Rückgang der Angst vor Zinserhöhungen, dadurch sinkt die erwartete Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Straffung im September
  • Wahrscheinlich eher seitwärts gerichteter Handel in Europa, da die Impulse geringer ausfallen
  • Bevorzugung defensiver Titel im Dax stützt den Index auf hohem Niveau
  • Leichte Unterstützung durch positive Stimmung im Software-Sektor durch mögliche Übernahmespekulationen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst bei CMC Markets) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert