Polizei bestätigt Drohne mit Sprengsatz am Leipziger Flughafen

Polizei bestätigt Drohne mit Sprengsatz am Leipziger Flughafen

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Panorama: Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle

Leipzig () – Die in der Nacht zum Mittwoch auf dem Flughafen Leipzig/Halle entdeckte Drohne hat über einen Sprengsatz verfügt. Das bestätigten die Behörden am Mittwochnachmittag.

Demnach wurde die Drohne mit einer unbekannten „Sprengvorrichtung“ im Sicherheitsbereich des Frachtflugbetriebs in der Nähe der Start-/Landebahn „Südpiste“ von einem Mitarbeiter des Flughafens festgestellt. Mit Unterstützung der Bundespolizei und eines Sprengstoffroboters wurde der Gegenstand untersucht. Die USBV-Einheit der Bundespolizei entfernte den Zünder des Sprengvorsatzes.

Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt stieß unterdessen mit einem Frachtflugzeug zusammen, nachdem dieses aufgrund der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchstartete. Bei der Maschine konnten nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt werden.

Der Flugbetrieb wurde nach Feststellung der Drohne in der Nacht zunächst komplett eingestellt. Nach einer umfangreichen Kontrolle des Flughafens konnte die Start-/Landebahn „Nordpiste“ noch in der Nacht wieder freigegeben werden. Die Start-/Landebahn „Südpiste“ sollte aus Wartungsgründen am Mittwoch nicht mehr genutzt werden. Der Flugverkehr für Passagiere ist nicht beeinträchtigt.

Die Zentralstelle Extremismus Sachsen (ZESA) bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) beim Landeskriminalamt Sachsen haben die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flughafen Leipzig/Halle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es werden in dem Artikel keine vollständigen Namen von Personen genannt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Zentralstelle Extremismus Sachsen (ZESA), Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ), Landeskriminalamt Sachsen, Bundespolizei, Flughafen Leipzig/Halle

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand in der Nacht zum Mittwoch am Flughafen Leipzig/Halle statt (Bestätigung der Behörden am Mittwochnachmittag).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Leipzig (Flughafen Leipzig/Halle), Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Behörden bestätigten, dass die in der Nacht zum Mittwoch auf dem Flughafen Leipzig/Halle entdeckte Drohne im Sicherheitsbereich bei der Südpiste einen Sprengsatz mitführte, woraufhin der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt und der Bereich mit Unterstützung der Bundespolizei untersucht wurde, während zudem offenbar ein weiteres unbekanntes Flugobjekt mit einem Frachtflugzeug kollidierte und die Ermittlungen von speziellen Extremismus-/Terror-Ermittlungsstellen übernommen wurden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Unbekannte Drohne mit einer unbekannten Sprengvorrichtung im Sicherheitsbereich des Frachtflugbetriebs in der Nähe der Start-/Landebahn Südpiste, nachdem sie zuvor von einem Mitarbeiter des Flughafens festgestellt wurde.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Behörden haben den Vorfall bestätigt; außerdem wurden die Ermittlungen übernommen (ZESA und PTAZ)

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vollständige Einstellung des Flugbetriebs im Flughafen Leipzig/Halle nach Entdeckung der Drohne in der Nacht
  • Umfassende Kontrolle des Flughafens erforderlich
  • Freigabe der Start-/Landebahn Nordpiste erst nach der Kontrolle in der Nacht
  • Südstartbahn Südpiste wegen Wartungsgründen nicht mehr genutzt
  • Leichte Beschädigungen an einem Frachtflugzeug nach dem Zusammenstoß mit einem weiteren unbekannten Flugobjekt
  • Keine Beeinträchtigung des Passagierflugverkehrs
  • Ermittlungen übernommen durch Zentralstelle Extremismus Sachsen und Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme zitiert („Das bestätigten die Behörden am Mittwochnachmittag.“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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