Wirtschaft: Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern
Kiel () – Die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern ist im Juli auf 7,8 Prozent gesunken. Das teilte die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mit.
Aktuell sind 63.500 Menschen im Nordosten arbeitslos gemeldet, 900 weniger als im Juli 2025.
Gegenüber dem Vormonat Juni stieg die Zahl der Arbeitslosen allerdings um rund 1.600. Besonders bei den unter 25-Jährigen gab es einen Anstieg um 500 auf 7.256. Markus Biercher, Leiter der Regionaldirektion Nord, sprach von einem typischen Übergangsphänomen: Nach dem Abschluss von Ausbildung oder Schule meldeten sich jedes Jahr viele junge Menschen vorübergehend arbeitslos. Die meisten von ihnen fänden im Herbst wieder einen Einstieg in Ausbildung oder Beschäftigung.
Auf dem Ausbildungsmarkt sind noch 3.000 Plätze unbesetzt, 2.400 Jugendliche gelten als unversorgt.
Biercher rief Betriebe dazu auf, auch Bewerbern eine Chance zu geben, die nicht dem klassischen Wunschprofil entsprechen. Besonders gesucht werden Fachkräfte im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel sowie im Bau- und Gastgewerbe.
Die Zahl der offenen Stellen liegt mit 15.400 um 500 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist auf 573.100 gesunken, ein Minus von 3.100 gegenüber dem Vorjahr.
Die niedrigsten Arbeitslosenquoten weisen der Landkreis Rostock und Ludwigslust-Parchim mit jeweils 6,0 Prozent auf, die höchste Vorpommern-Greifswald mit 9,1 Prozent.
In Schwerin liegt die Quote bei 9,9 Prozent, in Rostock bei 7,7 Prozent.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Markus Biercher
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nord
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Juli statt (genauer: im Juli, mit Meldung am Freitag).
Datum/Zeitraum:Juli.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Mecklenburg-Vorpommern, Kiel, Landkreis Rostock, Ludwigslust-Parchim, Vorpommern-Greifswald, Schwerin, Rostock.
Worum geht es in einem Satz?
Im Juli ist die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern auf 7,8 Prozent gesunken, wobei 63.500 Menschen arbeitslos gemeldet sind, während zugleich vor allem bei unter 25-Jährigen ein Anstieg verzeichnet wird und auf dem Ausbildungsmarkt noch unbesetzte Stellen sowie unversorgte Jugendliche bleiben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
typisches Übergangsphänomen nach Abschluss von Ausbildung oder Schule mit vorübergehender Arbeitslosmeldung vieler junger Menschen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern ist im Juli auf 7,8 Prozent gesunken
- 63.500 Menschen sind arbeitslos gemeldet, 900 weniger als im Juli 2025
- Gegenüber Juni ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 1.600 gestiegen
- Bei den unter 25-Jährigen ist die Zahl um 500 auf 7.256 gestiegen
- Auf dem Ausbildungsmarkt sind noch 3.000 Plätze unbesetzt
- 2.400 Jugendliche gelten als unversorgt
- Betriebe sollen auch Bewerbern eine Chance geben, die nicht dem klassischen Wunschprofil entsprechen
- Besonders gesucht werden Fachkräfte im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel sowie im Bau- und Gastgewerbe
- Die Zahl der offenen Stellen liegt bei 15.400, 500 über dem Vorjahreswert
- Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist auf 573.100 gesunken, ein Minus von 3.100 gegenüber dem Vorjahr
- Die Arbeitslosenquote variiert regional, mit 6,0 Prozent im Landkreis Rostock und Ludwigslust-Parchim sowie 9,1 Prozent in Vorpommern-Greifswald
- In Schwerin liegt die Quote bei 9,9 Prozent und in Rostock bei 7,7 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Markus Biercher, Leiter der Regionaldirektion Nord, spricht von einem typischen Übergangsphänomen und ruft Betriebe dazu auf, auch Bewerbern eine Chance zu geben.
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