Wirtschaft in Deutschland: Arbeitsmarkt im Juni 2026
Wiesbaden () – Im Juni 2026 waren rund 45,54 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Die Zahl der Erwerbstätigen sank damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 23.000 Personen (-0,1 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag unter Berufung auf vorläufige Berechnungen mit. Von Januar bis Mai 2026 war sie gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19.000 Personen gefallen.
Nicht saisonbereinigt blieb die Zahl der Erwerbstätigen laut Destatis im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 nahezu unverändert (-5.000 Personen; 0,0 Prozent). Im Juni-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich um 23.000 Personen angestiegen.
Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen nach Angaben des Bundesamtes im Juni 2026 deutlich um 223.000 Personen (-0,5 Prozent). Damit setzte sich der nach den aktuellen Berechnungen seit Januar 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort. In den Monaten Januar bis April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -0,4 Prozent, im Mai 2026 ebenfalls bei -0,5 Prozent gelegen.
Im Durchschnitt des 2. Quartals 2026 waren nach vorläufigen Berechnungen der Statistiker rund 45,69 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig (Inlandskonzept). Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 53.000 Personen (-0,1 Prozent).
Im Juni 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,76 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 179.000 Personen oder 11,3 Prozent mehr als im Juni 2025. Die Erwerbslosenquote stieg auf 4,0 Prozent und lag damit über dem Vorjahreswert (Juni 2025: 3,6 Prozent).
Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Juni 2026 bei 1,70 Millionen Personen. Das waren 6.000 Personen oder 0,3 Prozent mehr als im Mai 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote stieg auf 3,9 Prozent (Mai 2026: 3,8 Prozent).
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Statistisches Bundesamt (Destatis), dts Nachrichtenagentur
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Bundesamt (Destatis)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Juni 2026 statt (u. a. inklusive Juni-Durchschnitt, außerdem werden Januar bis Mai 2026 sowie 2. Quartal 2026 genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wiesbaden
Worum geht es in einem Satz?
Im Juni 2026 waren in Deutschland rund 45,54 Millionen Menschen erwerbstätig (saisonbereinigt gegenüber Mai leicht rückläufig), während die Zahl der Erwerbslosen auf 1,76 Millionen stieg und die Erwerbslosenquote auf 4,0 Prozent kletterte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Abwärtstrend im Vorjahresvergleich seit Januar 2025
- Rückgang der Erwerbstätigen im Vorjahresvergleich im Juni 2026
- Anstieg der Erwerbslosenzahl im Vorjahresvergleich im Juni 2026
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Nein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 23.000 Personen
- Stärkerer Rückgang der Erwerbstätigen im Zeitraum Januar bis Mai 2026 gegenüber den jeweiligen Vormonaten um durchschnittlich 19.000 Personen
- Im Vorjahresvergleich deutlicher Rückgang der Erwerbstätigen im Juni 2026 um 223.000 Personen
- Fortsetzung eines seit Januar 2025 erkennbaren Abwärtstrends im Vorjahresvergleich
- Anstieg der Erwerbslosen um 179.000 Personen im Juni 2026 gegenüber Juni 2025
- Erhöhung der Erwerbslosenquote auf 4,0 Prozent im Juni 2026
- Saison- und bereinigter Anstieg der Erwerbslosenzahl im Juni 2026 um 6.000 Personen gegenüber Mai 2026
- Steigerung der bereinigten Erwerbslosenquote auf 3,9 Prozent im Juni 2026
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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