Wirtschaft: Porsche Zukunftspaket in Stuttgart
Stuttgart () – Der Sportwagenbauer Porsche rechnet durch sein jüngst beschlossenes „Zukunftspaket“ mit Einsparungen von insgesamt rund 5,7 Milliarden Euro. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf interne Berechnungen.
Allein der vereinbarte Stellenabbau soll bis 2035 mehr als 3,6 Milliarden Euro beitragen.
Zusammen mit Produktivitätssteigerungen und weiteren Kostenoptimierungen will Porsche auf die 5,7 Milliarden Euro kommen. Darin sind Zugeständnisse an die Arbeitnehmerseite bereits enthalten, wie etwa eine Einmalzahlung im August für alle Porsche-Beschäftigten in Deutschland.
Porsche wollte die Zahlen nicht kommentieren.
Der Stuttgarter Sportwagenbauer hatte sich mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall auf ein sogenanntes „Zukunftspaket“ verständigt, das die Standorte Zuffenhausen und Weissach bis Ende 2035 absichern soll. Im Gegenzug sollen weitere 5.000 Stellen sozialverträglich abgebaut werden.
Zudem müssen die Beschäftigten Einschnitte bei Vergütung und Arbeitsbedingungen hinnehmen.
Aus den Unterlagen geht außerdem hervor, dass rund 4.000 Stellen im Stammwerk Zuffenhausen und weitere 1.000 im Entwicklungszentrum Weissach entfallen sollen. Insgesamt will Porsche bis Mitte des kommenden Jahrzehnts rund 9.000 Stellen abbauen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Porsche in der Düsseldorfer Kö (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Porsche
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Porsche, dts Nachrichtenagentur, Handelsblatt, IG Metall, Betriebsrat
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum bis Ende 2035 statt (bzw. die Einsparungen/Stellenabbau bis dahin; die Beschäftigten-Einmalzahlung ist im August erwähnt).
Genaues Ereignis-Datum:Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Stuttgart, Zuffenhausen (Stammwerk), Weissach (Entwicklungszentrum)
Worum geht es in einem Satz?
Porsche rechnet nach dem jüngst beschlossenen „Zukunftspaket“ mit Einsparungen von rund 5,7 Milliarden Euro bis 2035, unter anderem durch den sozialverträglichen Abbau von mehr als 3.600 Stellen und weitere Kostenoptimierungen, bei gleichzeitigen Zugeständnissen an die Arbeitnehmerseite.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
vereinbarter Stellenabbau im Rahmen des Zukunftspakets zwischen Porsche, Betriebsrat und IG Metall
Zugeständnisse an die Arbeitnehmerseite im Gegenzug für das Zukunftspaket
Einschnitte bei Vergütung und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten
Einschätzungen der internen Berechnungen zu Einsparungen durch Produktivitätssteigerungen und weitere Kostenoptimierungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einsparungen in Höhe von rund 5,7 Milliarden Euro
- Mehr als 3,6 Milliarden Euro Beitrag durch vereinbarten Stellenabbau bis 2035
- Produktivitätssteigerungen und weitere Kostenoptimierungen zur Erreichung der Einsparziele
- Zugeständnisse an die Arbeitnehmerseite in Form einer Einmalzahlung im August für Porsche-Beschäftigte in Deutschland
- Sozialverträglicher Abbau weiterer 5.000 Stellen
- Einschnitte bei Vergütung und Arbeitsbedingungen für Beschäftigte
- Entfall von rund 4.000 Stellen im Stammwerk Zuffenhausen und rund 1.000 Stellen im Entwicklungszentrum Weissach
- Insgesamt bis Mitte des kommenden Jahrzehnts rund 9.000 Stellenabbau
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.

