Wirtschaft: Nürnbergs Mittelstand unter Druck
Nürnberg () – Der Umsatz im deutschen Mittelstand ist im Juni um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Eine Wende zum Besseren zeichnet sich aber noch nicht ab, wie der Datev-Mittelstandsindex für Juni zeigt, über den die FAZ (Dienstagsausgabe) berichtet.
Der Vorstandsvorsitzende der Datev-Genossenschaft, Robert Mayr, sagte, der Umsatzanstieg solle nicht überbewertet werden. Der Mittelstand stabilisiere sich punktuell, sei von einer breiten Erholung aber weit entfernt. Im Mai war der Umsatzindex um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken.
Insbesondere die Lohnkosten steigen weiter und belasten die mittelständischen Unternehmen, deren Umsatz seit 2024 in einem engen Band schwankt, ohne von der Stelle zu kommen. Im Juni stieg der Lohnindex um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Schere zwischen dem im Trend stagnierenden Umsatz und den steigenden Lohnkosten öffnet sich weiter. Die Beschäftigung im Mittelstand ging nach dem Datev-Index um 0,1 Prozent zurück und bestätigt damit die seit 2024 andauernde langsame Schrumpfung.
Der IT-Dienstleister für die steuerberatenden Berufe, greift für den Mittelstandsindex auf die Umsatzsteuervoranmeldungen von mehr als einer Million Unternehmen und auf die Lohn- und Gehaltsabrechnungen von mehr als acht Millionen Arbeitnehmern zurück. Die Daten werden anonymisiert zum Mittelstandsindex verdichtet, der früher als die amtliche Statistik die konjunkturelle Entwicklung im deutschen Mittelstand aufzeigt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Robert Mayr
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Datev-Genossenschaft, Robert Mayr, FAZ, dts Nachrichtenagentur, Datev-Mittelstandsindex
Wann ist das Ereignis passiert?
Juni (genauer: im Juni); außerdem wird Mai erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg
Worum geht es in einem Satz?
Laut dem Datev-Mittelstandsindex ist der Umsatz im deutschen Mittelstand im Juni zwar um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, doch eine breite Erholung zeichnet sich noch nicht ab, weil vor allem die Lohnkosten weiter deutlich zunehmen und die Beschäftigung leicht zurückgeht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Umsatzanstieg im deutschen Mittelstand im Juni um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, ohne breite Erholung
- Lohnkosten steigen weiter und belasten die mittelständischen Unternehmen
- Umsatz im Mittelstand seit 2024 in einem engen Band schwankend, ohne von der Stelle zu kommen
- Lohnindex im Juni um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen
- Beschäftigung im Mittelstand nach Datev-Index um 0,1 Prozent zurückgehend, langsame Schrumpfung seit 2024
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Beschreibung darüber, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Ergebnisse reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine breite Erholung des Mittelstands erkennbar
- Lohnkosten steigen weiter und belasten mittelständische Unternehmen
- Beschäftigung im Mittelstand geht zurück
- Langsame Schrumpfung seit 2024 wird bestätigt
- Schere zwischen stagnierendem Umsatz und steigenden Lohnkosten öffnet sich weiter
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Der Vorstandsvorsitzende der Datev-Genossenschaft, Robert Mayr, sagte, der Umsatzanstieg solle nicht überbewertet werden.
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