Studie: Jeder Dritte verzichtet nach KI-Einschätzung auf Arztbesuch

Gesundheit in Deutschland: KI statt Arztbesuch

Berlin () – Eine Befragung der Krankenkasse Pronova BKK legt nahe, dass fast jeder dritte Deutsche nach einer Unterhaltung mit einer sogenannten „Künstlichen Intelligenz“ (KI) auf den Besuch einer Arztpraxis verzichtet. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Für ihre Studie „KI-Nutzung im privaten Alltag 2026“ befragte die Krankenkasse bundesweit knapp 3.500 erwachsene Frauen und Männer zu ihrer KI-Nutzung in Bereichen wie Partnerschaft, Erziehung und Gesundheit.

Vor allem jüngere Patienten erhoffen sich demnach Antworten und Hilfe von der Künstlichen Intelligenz. Fast 90 Prozent der befragten 18- bis 29-Jährigen nutzen KI bei gesundheitlichen Fragen. Über die Hälfte der Befragten hat sich laut der Krankenkasse sogar bereits eine Diagnose bei den Sprachmodellen geholt, statt zum Arzt zu gehen.

Aber auch bei den Über-60-Jährigen ist die Technik angekommen: Hier nutzt rund jeder vierte Befragte KI bei Gesundheitsfragen. Über alle Altersgruppen holen sich 46 Prozent der Befragten medizinischen Rat von ChatGPT und anderen Sprachmodellen.

Wie aus der Erhebung hervorgeht, ist die Zufriedenheit mit den Tools hoch: 87 Prozent der Befragten hatten ein gutes Gefühl bei den Ratschlägen, die sie bekommen haben. Viele schätzen, dass KI ausführliche Antworten liefert und verständlich aufarbeitet. Trotzdem bleibt die klassische Arztpraxis für viele die verlässlichere Anlaufstelle.

Anke Hurst, Beratungsärztin bei der Pronova BKK, warnt vor blindem Vertrauen in die sogenannte „Künstliche Intelligenz“. Die ausformulierten Erklärungen klängen oft sehr überzeugend und erweckten einen verlässlichen Eindruck. In Wahrheit könne KI aber veraltete, unvollständige und schlicht falsche Informationen liefern, weil sie oft mit ungeprüften Quellen und veralteten Leitlinien arbeite.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Studie: Jeder Dritte verzichtet nach KI-Einschätzung auf Arztbesuch

News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Anke Hurst

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Pronova BKK, Funke-Mediengruppe, ChatGPT

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum ist „Freitagausgaben“ (dts Nachrichtenagentur / Funke-Mediengruppe), also am Freitag im Jahr 2026. Ein konkretes Datum ist nicht genannt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Eine Umfrage der Pronova BKK zeigt, dass fast jeder dritte Deutsche nach Gesprächen mit „Künstlicher Intelligenz“ statt zum Arztbesuch auf eine Praxis verzichtet und viele (besonders Jüngere) bei Gesundheitsfragen Diagnosen bzw. medizinischen Rat über Sprachmodelle einholen, obwohl eine Ärztin vor blindem Vertrauen warnt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

eine Unterhaltung mit einer sogenannten „Künstlichen Intelligenz“ (KI)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Es wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
  • Es gibt nur eine warnende Stellungnahme einer Beratungsärztin (Pronova BKK) zu blindem Vertrauen in KI

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verzicht auf den Besuch einer Arztpraxis
  • Nutzung von KI statt ärztlicher Diagnostik
  • Einholen medizinischer Beratung über Sprachmodelle
  • Unterschiedliche Bewertung klassischer Arztleistungen im Vergleich zu KI-Ratschlägen
  • Risiko von Fehlinformationen durch veraltete oder unvollständige Angaben
  • Potenziell sinkende Nutzung verlässlicher medizinischer Anlaufstellen trotz hoher KI-Zufriedenheit
  • Wachsende Gefahr von blindem Vertrauen in überzeugend formulierte Antworten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Anke Hurst (Beratungsärztin bei der Pronova BKK) warnt vor blindem Vertrauen in die „Künstliche Intelligenz“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert