Wiederaufbau nach Hochwasser in NRW
Düsseldorf () – Fünf Jahre nach der verheerenden Starkregen- und Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung eine Zwischenbilanz des Wiederaufbaus gezogen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilte mit, dass bislang rund 4,7 Milliarden Euro für den Wiederaufbau bewilligt wurden.
Ministerin Ina Scharrenbach betonte den außergewöhnlichen Zusammenhalt in den betroffenen Regionen und kündigte für das Jahr 2027 weitere 15 Millionen Euro für Personalmehraufwendungen in den besonders schwer betroffenen Kommunen an.
Bei den privaten Haushalten ist der Wiederaufbau weit fortgeschritten. Für nahezu 80 Prozent der bewilligten Gebäudesanierungen liegen dem Ministerium zufolge bereits die abschließenden Verwendungsnachweise vor.
Rund 900 Millionen Euro wurden für privat genutzte Wohngebäude und Hausrat bewilligt, davon rund 785 Millionen Euro ausgezahlt. Von insgesamt 29.071 gestellten Anträgen sind über 95 Prozent abschließend bearbeitet.
Im Bereich der kommunalen Infrastruktur wurden über 3,0 Milliarden Euro bewilligt, wovon bisher rund 1,2 Milliarden Euro ausgezahlt sind. Zahlreiche der rund 5.900 Einzelmaßnahmen, darunter der Wiederaufbau von Straßen, Brücken, Schulen und Feuerwehrhäusern, konnten bereits umgesetzt oder abgeschlossen werden.
Die Landesregierung will den Wiederaufbau weiterhin begleiten.
Neben der erneuten Personalkostenunterstützung für die Kommunen wird die sogenannte aufsuchende Hilfe in besonders betroffenen Gebieten wie dem Rhein-Sieg-Kreis, der StädteRegion Aachen und dem Kreis Euskirchen bis zum 31. Dezember 2026 fortgesetzt. Zudem wird der präventive Hochwasserschutz gestärkt, unter anderem durch Fördermaßnahmen in Städten wie Bad Münstereifel, Schleiden und Mechernich.
Das Ministerium wies zudem darauf hin, dass im Rahmen des Wiederaufbaus 623 Betrugsverdachtsfälle mit einem Fördermittelvolumen von rund 19,5 Millionen Euro identifiziert und an die Staatsanwaltschaften übergeben wurden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nach dem Hochwasser 2021 (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Ina Scharrenbach.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Landesregierung, Rhein-Sieg-Kreis, StädteRegion Aachen, Kreis Euskirchen, Bad Münstereifel, Schleiden, Mechernich, Staatsanwaltschaften.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2021 statt, im Zusammenhang mit der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Düsseldorf, Rhein-Sieg-Kreis, StädteRegion Aachen, Kreis Euskirchen, Bad Münstereifel, Schleiden, Mechernich.
Worum geht es in einem Satz?
Fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung eine Zwischenbilanz gezogen und 4,7 Milliarden Euro für den Wiederaufbau bewilligt, wobei der Fortschritt bei privaten Haushalten und kommunaler Infrastruktur stark vorangekommen ist, während zudem Betrugsverdachtsfälle in Höhe von 19,5 Millionen Euro festgestellt wurden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Starkregen
- Hochwasserkatastrophe
- Nordrhein-Westfalen
- Ungewöhnlich hohe Niederschläge
- Klimaereignisse
- Geografische Gegebenheiten
- Vorhandene Infrastruktur
- Unzureichende Hochwasservorsorge
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 4,7 Milliarden Euro für den Wiederaufbau bewilligt
- 15 Millionen Euro für Personalmehraufwendungen bis 2027 angekündigt
- Hoher Fortschritt bei privaten Gebäudesanierungen
- 900 Millionen Euro für Wohngebäude und Hausrat bewilligt
- Über 95 Prozent der Anträge abschließend bearbeitet
- Über 3,0 Milliarden Euro für kommunale Infrastruktur bewilligt
- Rund 1,2 Milliarden Euro bereits ausgezahlt
- Viele Einzelmaßnahmen wie Straßen, Brücken und Schulen bereits umgesetzt
- Fortsetzung der Personalkostenunterstützung für Kommunen
- Aufsuchende Hilfe in besonders betroffenen Gebieten bis 31. Dezember 2026
- Stärkung des präventiven Hochwasserschutzes
- 623 Betrugsverdachtsfälle mit 19,5 Millionen Euro Fördermittelvolumen identifiziert und übergeben
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Ministerin Ina Scharrenbach hebt den außergewöhnlichen Zusammenhalt in den betroffenen Regionen hervor und kündigt zusätzliche finanzielle Unterstützung für besonders schwer betroffene Kommunen an.
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