Stadt Köln gibt NS-Raubkunst an Erben zurück

Stadt Köln gibt NS-Raubkunst an Erben zurück

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Restitutionspolitik in Köln: Kunstwerke zurückgegeben

Köln () – Die Stadt Köln hat die Rückgabe einer Zeichnung aus dem Wallraf-Richartz-Museum an die Erben des jüdischen Sammlers Michael Berolzheimer beschlossen. Das hat der Rat in seiner Sitzung am 2. Juli entschieden, wie die Stadt am Montag mitteilte.

Bei dem Objekt handelt es sich um die dem Künstler Johann Rottenhammer dem Älteren zugeschriebene Federzeichnung „Venus und Amor“.

Der aus einer Fürther Industriellenfamilie stammende Kunstsammler und Jurist Michael Berolzheimer hatte das Blatt wohl bereits 1895 auf einer Auktion in München erworben. Als Jude gehörte er zu den Verfolgten des Nationalsozialismus und emigrierte 1938 mit seiner Frau in die USA, wo beide 1942 verstarben.

Einen Teil der Sammlung mussten sie zurücklassen, darunter die Zeichnung, die unter dem Druck der Nationalsozialisten 1939 im Münchner Auktionshaus Weinmüller versteigert wurde.

Über mehrere Stationen gelangte die Zeichnung 1968 in das Wallraf-Richartz-Museum. Im Zuge eines von allen Beteiligten mit Sachverstand, Respekt und Fairness getragenen Verfahrens wurde das Restitutionsbegehren der Erbengemeinschaft als berechtigt anerkannt.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Michael Berolzheimer, Johann Rottenhammer dem Älteren

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Köln, Wallraf-Richartz-Museum, Michael Berolzheimer, Nationalsozialismus, USA, Münchner Auktionshaus Weinmüller.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum der Entscheidung zur Rückgabe der Zeichnung ist der 2. Juli.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Köln, München

Worum geht es in einem Satz?

Die Stadt Köln hat beschlossen, eine Federzeichnung von Johann Rottenhammer dem Älteren, die ursprünglich dem jüdischen Sammler Michael Berolzheimer gehörte, an seine Erben zurückzugeben, nachdem die Erbengemeinschaft in einem respektvollen Verfahren als berechtigt anerkannt wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgabe einer Zeichnung an Erben des jüdischen Sammlers Michael Berolzheimer
  • Entscheidung des Rates der Stadt Köln am 2. Juli
  • Zeichnung von Johann Rottenhammer dem Älteren
  • Erwerb durch Berolzheimer wahrscheinlich 1895 in München
  • Jüdische Herkunft und Verfolgung während des Nationalsozialismus
  • Emigration nach USA 1938
  • Versterben in den USA 1942
  • Versteigerung der Zeichnung 1939 unter Druck der Nationalsozialisten
  • Erwerb durch das Wallraf-Richartz-Museum 1968
  • Anerkennung des Restitutionsbegehrens der Erbengemeinschaft

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgabe der Zeichnung an die Erben
  • Anerkennung des Restitutionsbegehrens der Erbengemeinschaft
  • Verbesserung des Ansehens des Museums
  • Stärkung des Vertrauens in museumsethische Praktiken

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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