Ukraine-Bericht kritisiert Skynex-System – Rheinmetall widerspricht

Ukraine-Bericht kritisiert Skynex-System – Rheinmetall widerspricht

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Verteidigungstechnik und ihre Herausforderungen in Kiew

Kiew () – Ein interner Bericht aus ukrainischen Militärkreisen kritisiert das Flugabwehrsystem Skynex des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Das berichtet der „Stern“.

Das Dokument beschreibt demnach technische Probleme bei einem Einsatz während eines russischen Drohnenangriffs. Rheinmetall wies die Vorwürfe gegenüber dem Magazin zurück und erklärte, das System habe sich in der Ukraine als „außerordentlich effektiv und zuverlässig“ erwiesen.

Nach Angaben des ukrainischen Berichts soll Skynex am 1. April beim Schutz eines Industriegeländes im Westen der Ukraine weitgehend versagt haben. Eine russische Shahed-Drohne habe trotz mehrfacher Erfassungsmöglichkeiten nicht abgeschossen werden können. Zwei voneinander unabhängige Beteiligte hätten den Drohneneinschlag bestätigt. Dem Bericht zufolge sollen zum Schutz des Geländes zwei Skynex-Systeme mit insgesamt acht 35-Millimeter-Kanonen, zwei Radaren und zwei Kommandoposten im Einsatz gewesen sein.

Als Ursache nennt das Dokument eine Kombination aus technischen Defekten und Problemen bei der Zielverfolgung. Demnach fielen innerhalb weniger Minuten drei der acht Geschütze unter anderem wegen Hydraulikdefekten, eines Ausfalls des Verfolgungsradars sowie einer Ladehemmung aus. Am Ende hätten lediglich zwei der acht Kanonen das Ziel stabil verfolgen können.

Das Fazit des Berichts fällt ernüchternd aus: Das System habe eine „geringe technische Einsatzbereitschaft“ gezeigt, „äußerst unzuverlässig“ gearbeitet und nicht den vom Hersteller angegebenen technischen Spezifikationen entsprochen.

Rheinmetall lehnte auf Nachfrage eine Stellungnahme zu konkreten Einsatzdetails und Einsatztagen aus Sicherheitsgründen ab. Ein Unternehmenssprecher erklärte, Skynex habe sich in der Ukraine „als außerordentlich effektiv und zuverlässig erwiesen“. Dies sei dem Konzern auch von ukrainischer Seite bestätigt worden.

Ein deutscher Militärvertreter sagte, für ein abschließendes Urteil über die Qualität der Waffensysteme seien bislang noch zu wenige Skynex-Geschütze im Einsatz. Zudem könnten auch Bedienerfehler den Ausfall verursacht haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Rheinmetall (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem Artikel kommen folgende vollständige Namen vor:

Rheinmetall, Stern.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Rheinmetall, Stern, Ukraine, Shahed-Drone, Skynex

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 1. April statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind: Kiew, Westen der Ukraine.

Worum geht es in einem Satz?

Ein interner Bericht aus den ukrainischen Militärkreisen kritisiert das Flugabwehrsystem Skynex von Rheinmetall wegen technischer Probleme während eines russischen Drohnenangriffs, während das Unternehmen die Vorwürfe zurückweist und die Effizienz des Systems betont.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Interner Bericht aus ukrainischen Militärkreisen
  • Technische Probleme beim Einsatz des Skynex-Systems
  • Versagen während eines russischen Drohnenangriffs am 1. April
  • Russische Shahed-Drohne konnte nicht abgeschossen werden
  • Zwei unabhängige Beteiligte bestätigten den Drohneneinschlag
  • Einsatz von zwei Skynex-Systemen mit acht 35-Millimeter-Kanonen
  • Probleme bei der Zielverfolgung, technische Defekte
  • Ausfälle von drei Geschützen aufgrund von Hydraulikdefekten, Radar-Ausfall, Ladehemmung
  • Geringe technische Einsatzbereitschaft und unzuverlässige Leistung des Systems
  • Abweichung von den technischen Spezifikationen des Herstellers

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kritische technische Probleme des Systems
  • Versagen beim Schutz eines Industriegeländes
  • Bestätigung des Drohneneinschlags durch unabhängige Quellen
  • Kombination aus technischen Defekten und Problemen bei der Zielverfolgung
  • Ausfall von drei Geschützen
  • Geringe technische Einsatzbereitschaft
  • Äußerst unzuverlässige Leistung
  • Nichteinhaltung der technischen Spezifikationen
  • Mangel an ausreichenden Einsätzen für abschließendes Urteil
  • Möglichkeit von Bedienerfehlern als Ursache für Ausfall

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme des Unternehmens Rheinmetall zitiert, das erklärt, dass das System sich in der Ukraine "als außerordentlich effektiv und zuverlässig" erwiesen habe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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