Gesellschaftliche Trends in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Im Jahr 2025 haben nordrhein-westfälische Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren im Durchschnitt 1,34 Kinder zur Welt gebracht. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, ist die zusammengefasste Geburtenziffer gegenüber dem Vorjahr (2024: 1,39) gesunken und lag auf einem ähnlichen Niveau wie 1995 (1,35 Kinder).
Für 2025 wurde damit die niedrigste Geburtenziffer innerhalb der letzten 30 Jahre ermittelt.
Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bekamen auch 2025 mehr Kinder als deutsche Frauen. In beiden Gruppen zeigt sich jedoch ein Rückgang der Geburtenziffer.
Deutsche Frauen brachten in NRW im Schnitt 1,21 Kinder zur Welt und somit weniger als im Vorjahr (2024: 1,24). Bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit fiel der Rückgang der Geburtenziffer stärker aus und lag mit 1,88 ebenfalls unter dem Vorjahreswert (2024: 1,97).
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 147.959 Kinder geboren. Das waren 3,1 % weniger als 2024.
Unterschiede zeigen sich auch bei der regionalen Betrachtung: In Gelsenkirchen brachten Frauen mit durchschnittlich 1,69 die meisten Kinder zu Welt.
Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl je Frau von 1,09 hatte Düsseldorf in ganz NRW den niedrigsten Wert. Im Vergleich zum Jahr 2024 wurde in 5 Kreisen und kreisfreien Städten ein Anstieg verzeichnet, in 2 Kreisen blieb die Geburtenziffer unverändert.
In den übrigen 46 Kreisen und kreisfreien Städten sank die Geburtenziffer. Den stärksten Rückgang hatte der Rheinisch-Bergische Kreis mit einem Minus von 0,16. Das höchste Plus verzeichnete die Stadt Gelsenkirchen und der Kreis Olpe mit je 0,04.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die im Text genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Statistisches Landesamt, NRW.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Düsseldorf, Gelsenkirchen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Olpe.
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2025 lag die Geburtenziffer nordrhein-westfälischer Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren bei 1,34 Kindern, was den niedrigsten Wert seit 30 Jahren darstellt, wobei sich sowohl bei deutschen als auch bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ein Rückgang zeigte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang der Geburtenziffer in Nordrhein-Westfalen
- Durchschnittliche Geburtenrate für Frauen 15-49 Jahre: 1,34 Kinder
- Vergleich zu Vorjahr: 2024 waren es 1,39 Kinder
- Historischer Vergleich: Niveau ähnlich wie 1995 (1,35 Kinder)
- Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit hatten höhere Geburtenrate als deutsche Frauen
- Rückgang auch bei ausländischen Frauen: 1,88 Kinder (2024: 1,97)
- Insgesamt 147.959 Geburten im Jahr 2025
- Regional unterschiedliche Geburtenzahlen, z.B. Gelsenkirchen: 1,69 Kinder, Düsseldorf: 1,09 Kinder
- Anstieg in 5 Kreisen, Rückgang in 46 Kreisen und kreisfreien Städten
- Größter Rückgang im Rheinisch-Bergischen Kreis: -0,16
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sinken der durchschnittlichen Geburtenziffer auf 1,34 Kinder
- Niedrigste Geburtenziffer der letzten 30 Jahre
- Rückgang der Geburtenziffer bei deutschen Frauen auf 1,21 Kinder
- Stärkerer Rückgang der Geburtenziffer bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit auf 1,88 Kinder
- Insgesamt 3,1 % weniger Geburten im Vergleich zum Vorjahr
- Regional unterschiedliche Geburtenzahlen, z.B. höchste Geburtenzahl in Gelsenkirchen (1,69)
- Niedrigster Wert in Düsseldorf (1,09)
- Rückgang in 46 von 53 Kreisen und Städten
- Stärkster Rückgang im Rheinisch-Bergischen Kreis mit -0,16
- Höchster Anstieg in Gelsenkirchen und Olpe mit je +0,04
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

