Porsche will neues Sparpaket bis Juli beschließen

Porsche will neues Sparpaket bis Juli beschließen

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Wirtschaft: Porsche plant Kostensenkungen in Stuttgart

Stuttgart () – Porsche-Vorstandschef Michael Leiters rechnet mit einem baldigen Abschluss der langwierigen Verhandlungen über ein zweites Sparpaket bei dem angeschlagenen Stuttgarter Sportwagenhersteller.

„Bis zu den Werksferien im Juli wollen wir eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmern erreichen, die Porsche-Mitarbeiter brauchen Klarheit“, sagte Leiters der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Verhandlungen zwischen dem Porsche-Management und dem Betriebsrat über Kostensenkungen und Stellenstreichungen hatten bereits im vergangenen Herbst begonnen. In einer vorangegangenen ersten Sparrunde hatte Porsche 2025 den Abbau von insgesamt rund 3.900 Arbeitsplätzen bekannt gegeben.

Nach Angaben von Leiters plant Porsche für die Zukunft mit niedrigeren Produktionskapazitäten als den rund 280.000 Autos, die der Hersteller im vergangenen Jahr abgesetzt hatte. Porsche müsse auch mit weniger Autos Geld verdienen, unterstrich Leiters. Dafür setze er auch auf eine engere Kooperation mit der Konzernschwester Audi, die wie Porsche zu Volkswagen gehört. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit Audi vertiefen, das ist eine große Chance für beide Seiten“, sagte Leiters.

Zugleich stellte der Automanager klar, dass die vergleichsweise preisgünstige Porsche-Einstiegsbaureihe 718 fortgeführt werde. „Wir wollen auch weiterhin neue Kunden an die Marke heranführen“, sagte Leiters der FAS. Die Fertigung der bislang letzten Generation der 718-Reihe mit den Modellen Boxster und Cayman war im vergangenen Herbst ausgelaufen. Porsche hatte sich seither nicht festgelegt, wie es mit der Modellreihe weitergeht.

Leiters hatte den Posten als Vorstandschef von Porsche im Januar angetreten. Zuvor hatte er die britische Sportwagenmarke McLaren geleitet. Porsche leidet unter sinkenden Verkaufszahlen und hatte 2025 das schwächste Ergebnis seit mehr als anderthalb Jahrzehnten verbucht. Der Nettogewinn war um mehr als 90 Prozent gefallen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Porsche in der Düsseldorfer Kö (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Michael Leiters, Porsche, Audi, Volkswagen, McLaren

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Porsche, Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Audi, Volkswagen, McLaren

Wann ist das Ereignis passiert?

Bis zu den Werksferien im Juli. Die Verhandlungen begannen im vergangenen Herbst und der Artikel erwähnt, dass Michael Leiters im Januar Vorstandschef wurde. Daher ist der Zeitraum, in dem die beschriebenen Ereignisse stattfanden,:

Herbst 2022 bis Juli 2023.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart, Düsseldorf

Worum geht es in einem Satz?

Porsche-Vorstandschef Michael Leiters erwartet einen baldigen Abschluss der Sparverhandlungen, um Kostensenkungen und Stellenstreichungen klar zu regeln, während das Unternehmen plant, die Produktionskapazitäten zu reduzieren und die Zusammenarbeit mit Audi zu intensivieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Langfristige Verhandlungen über ein Sparpaket
  • Notwendigkeit von Kostensenkungen und Stellenstreichungen
  • Abbau von rund 3.900 Arbeitsplätzen angekündigt
  • Sinkende Verkaufszahlen
  • Rückgang des Nettogewinns um mehr als 90 Prozent
  • Planung mit niedrigeren Produktionskapazitäten
  • Herausforderung zur Sicherung der Rentabilität
  • Notwendigkeit zur Zusammenarbeit mit Audi

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt nicht, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vereinbarung mit Arbeitnehmern bis zu den Werksferien im Juli angestrebt
  • Abbau von rund 3.900 Arbeitsplätzen bis 2025
  • Niedrigere Produktionskapazitäten geplant
  • Weniger Autos sollen Gewinne erwirtschaften
  • Engere Kooperation mit Audi vorgesehen
  • Fortführung der Einstiegsbaureihe 718 zur Kundengewinnung
  • Schwächstes Ergebnis seit über anderthalb Jahrzehnten
  • Nettogewinn um mehr als 90 Prozent gefallen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Michael Leiters, dem Vorstandschef von Porsche, zitiert: Er betont die Notwendigkeit, bis zu den Werksferien im Juli eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmern zu erreichen, da die Mitarbeiter Klarheit brauchen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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