Dax legt geringfügig zu – Aktien von Bayer und Commerzbank gefragt

Dax legt geringfügig zu – Aktien von Bayer und Commerzbank gefragt

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Wirtschaft: Dax-Stabilität und Automobilmarkt im Fokus

Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.935 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehe der Dax am Mittag vorübergehend ins Plus. Im Anschluss hielt er sich unter Schwankungen nah am Vortagesschluss.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien von Bayer und der Commerzbank an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Automobilwerte Porsche, Volkswagen, Mercedes Baz und BMW.

„Der Automobilsektor bleibt die Bremse für den Dax und hält den Index weiter unter 25.000 Punkten“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Nach Volkswagen schlägt nun auch BMW vorsichtigere Töne an. Beide Konzerne weisen darauf hin, dass die Absatzkrise noch nicht vorbei ist und sich der Wettbewerb in den wichtigsten Märkten weiter verschärft hat.“ Damit sei die Hoffnung vieler Investoren auf eine baldige Erholung in der deutschen Kernbranche verfrüht gewesen, erklärte der Analyst.

„Bisher galten die Premiumhersteller als relativ krisensicher und unangreifbar, da sich der Verdrängungswettkampf tendenziell in der Mittelklasse abgespielt hatte. Jetzt aber ist der Preiskampf auch in Teilen des Premiumsegments angekommen und drückt auf die Margen der deutschen Autobauer“, so Lipkow. „Die Inflation leistet ihrerseits einen Beitrag zum Absatzrückgang, da immer mehr Verbraucher ihre Autokäufe aufschieben oder auf Modelle aus dem Mittelklassesegment umsteigen.“

Unterdessen warten die Investoren auf die Sitzung der US-Notenbank und speziell auf die Äußerungen ihres neuen Vorsitzenden Kevin Warsh, erklärte der Analyst. „Kevin Warsh tritt kein leichtes Amt an und muss in große Fußstapfen treten. Die konjunkturelle Situation in den USA zeigte sich zuletzt robust, aber mit geringer Dynamik“, so Lipkow. „Die Preissteigerungen dämpften aber die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen. Jetzt will der Markt wissen, wie die neue geld- und zinsmarktpolitische Strategie aussieht und wie sich die einzelnen Mitglieder des neuen Rates bei Zinsentscheidungen verhalten werden.“

Derweil fiel der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 42 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 80,15 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1592 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8627 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.357 US-Dollar gezahlt (+0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,85 Euro pro Gramm.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Kevin Warsh

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bayer, Commerzbank, Porsche, Volkswagen, Mercedes, BMW, CMC Markets, US-Notenbank, Kevin Warsh

Wann ist das Ereignis passiert?

Die Ereignisse fanden am Mittwoch statt, jedoch ist kein genaues Datum angegeben. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, USA

Worum geht es in einem Satz?

Am Mittwoch legte der Dax um 0,1 Prozent zu und schloss bei 24.935 Punkten, während der Automobilsektor, angeführt von Porsche und Volkswagen, die stärksten Verluste verzeichnete und Investoren auf die Sitzung der US-Notenbank warteten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Leichter Anstieg des Dax um 0,1 Prozent
  • Schwacher Start des Dax, gefolgt von zeitweiligem Plus
  • Aktien von Bayer und Commerzbank im Aufschwung, Automobilwerte im Minus
  • Kommentare zu Sorgen im Automobilsektor, insbesondere bei Porsche, Volkswagen und BMW
  • Hinweis auf Absatzkrise und verschärften Wettbewerb
  • Inflation als Faktor für rückläufige Autoverkäufe
  • Warten der Investoren auf Sitzung der US-Notenbank und Äußerungen von Kevin Warsh
  • Abfall der Gaspreise, Anstieg der Ölpreise
  • Leichte Abschwächung des Euro gegenüber dem Dollar
  • Anstieg des Goldpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Automobilsektor bremst den Dax
  • Hoffnung auf Erholung in der deutschen Kernbranche war verfrüht
  • Preiskampf im Premiumsegment drückt auf Margen
  • Absatzrückgang aufgrund von Inflation
  • Verbraucher schieben Autokäufe auf
  • Investoren warten auf neue geldpolitische Strategie der US-Notenbank
  • Preissteigerungen dämpfen Hoffnung auf Zinssenkungen
  • Gaspreis fiel um 1 Prozent
  • Verbraucherpreis für Gas könnte steigen
  • Ölpreis stieg um 1,5 Prozent
  • Euro etwas schwächer, gegen Dollar
  • Goldpreis gestiegen um 0,6 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, äußert sich zur aktuellen Situation im Automobilsektor und deren Einfluss auf den Dax, indem er sagt: „Der Automobilsektor bleibt die Bremse für den Dax und hält den Index weiter unter 25.000 Punkten.“

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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