Immer weniger Krankenhausbehandlungen wegen Schlafstörungen

Immer weniger Krankenhausbehandlungen wegen Schlafstörungen

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Gesundheitstrends in Deutschland 2024

Wiesbaden () – Rund 67.200 Menschen in Deutschland sind im Jahr 2024 wegen Schlafstörungen stationär im Krankenhaus behandelt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, ist die Zahl der stationären Klinikaufenthalte aufgrund von Schlafstörungen binnen 20 Jahren stark gesunken (-59 Prozent). Im Jahr 2004 wurden noch 165.400 Patienten mit Schlafstörungen stationär behandelt.

Zu den Diagnosen gehören vor allem die Schlafapnoe, aber auch Ein- und Durchschlafstörungen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus oder ein krankhaft gesteigertes Schlafbedürfnis. 2024 war die Zahl der Behandlungsfälle auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen 20 Jahre (2022: 62 300). Ein Grund für den Rückgang dürfte sein, dass Schlafstörungen zunehmend auch ambulant in Schlaflaboren oder zu Hause behandelt werden können.

Männer werden deutlich häufiger mit Schlafstörungen in eine Klinik eingewiesen: Im Jahr 2024 entfielen 68 Prozent der Behandlungsfälle auf Männer und 32 Prozent auf Frauen. 20 Jahre zuvor fiel der Geschlechterunterschied mit 78 Prozent Männern und 22 Prozent Frauen noch größer aus. Ein Großteil der Klinikpatienten mit Schlafstörungen ist im mittleren bis höheren Alter: 58 Prozent der Behandelten im Jahr 2024 waren 50 bis 74 Jahre alt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel sind keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen im Text sind:

Statistisches Bundesamt (Destatis)

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2024 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden

Worum geht es in einem Satz?

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 67.200 Menschen wegen Schlafstörungen stationär behandelt, was einem signifikanten Rückgang von 59 Prozent im Vergleich zu 2004 entspricht, während die Behandlung zunehmend auch ambulant erfolgt und Männer überproportional betroffen sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Statistisches Bundesamt (Destatis) berichtet über stationäre Behandlungen
  • Zunahme von Schlafstörungen in der Bevölkerung
  • Diagnosen: Schlafapnoe, Ein- und Durchschlafstörungen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, krankhaft gesteigertes Schlafbedürfnis
  • Niedrigerer Stand der Klinikaufenthalte seit 2004
  • Verbesserung der ambulanten Behandlungsmöglichkeiten in Schlaflaboren
  • Geschlechterverteilung: Höherer Anteil von Männern (68%) bei Klinikaufenthalten
  • Alter der Behandelten: Mehrheit zwischen 50 und 74 Jahren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der stationären Klinikaufenthalte aufgrund von Schlafstörungen
  • Niedrigster Stand der Behandlungsfälle seit 20 Jahren
  • Verlagerung der Behandlungen in ambulante Einrichtungen
  • Höhere Einweisungsrate von Männern im Vergleich zu Frauen
  • Mehrheit der Patienten im mittleren bis höheren Alter

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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