Pflegeversorgung im Saarland im Fokus
Saarbrücken () – Das Saarland hat seinen ersten Pflegeinfrastrukturbericht vorgestellt. Die umfassende Bestandsaufnahme der pflegerischen Versorgungsstrukturen im Land soll eine Grundlage für zukünftige politische Entscheidungen schaffen, teilte Gesundheitsminister Magnus Jung am Montag mit.
Laut dem Bericht wird die Zahl der über 75-Jährigen im Saarland bis zum Jahr 2040 um rund 25 Prozent auf etwa 159.300 Menschen steigen.
Gleichzeitig wünschten sich die meisten Pflegebedürftigen, möglichst lange zu Hause versorgt zu werden. Der ambulanten und häuslichen Pflege komme daher eine Schlüsselrolle zu.
Jung forderte zugleich eine wirksame Begrenzung der finanziellen Belastungen für Pflegebedürftige und sprach sich für einen sogenannten Pflegedeckel aus.
Der Bericht basiert auf einem mehrjährigen Analyse- und Beteiligungsprozess. Zu den zentralen Ergebnissen zählen unter anderem, dass die Zahl der Altenpflegekräfte zwischen 2011 und 2021 zwar gestiegen ist, ein struktureller Personalaufbau aber nicht erreicht werden konnte.
Zudem bestehe besonderer Handlungsbedarf im Bereich der jungen Pflege. Mit der Konzertierten Aktion Pflege Saar will die Landesregierung bis 2030 insgesamt 4.000 zusätzliche Pflegekräfte gewinnen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Magnus Jung
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Saarland, Gesundheitsministerium, Magnus Jung, Konzertierte Aktion Pflege Saar
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist nicht erwähnt.
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Saarbrücken, Saarland
Worum geht es in einem Satz?
Das Saarland hat seinen ersten Pflegeinfrastrukturbericht veröffentlicht, der aufzeigt, dass bis 2040 die Zahl der über 75-Jährigen um 25 Prozent steigen wird, und betont die Notwendigkeit einer verbesserten ambulanten Pflege sowie Maßnahmen zur finanziellen Entlastung der Pflegebedürftigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorstellung des ersten Pflegeinfrastrukturberichts im Saarland
- Steigende Zahl der über 75-Jährigen bis 2040 um 25 %
- Wunsch der Pflegebedürftigen nach häuslicher Versorgung
- Bedeutung der ambulanten und häuslichen Pflege
- Notwendigkeit der finanziellen Entlastung für Pflegebedürftige
- Ergebnisse eines mehrjährigen Analyse- und Beteiligungsprozesses
- Anstieg der Altenpflegekräfte zwischen 2011 und 2021 ohne strukturellen Personalaufbau
- Handlungsbedarf im Bereich der jungen Pflege
- Ziel der Gewinnung von 4.000 zusätzlichen Pflegekräften bis 2030
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Vorstellung des ersten Pflegeinfrastrukturberichts im Saarland
- Basis für zukünftige politische Entscheidungen
- Prognose: Anstieg der über 75-Jährigen um 25% bis 2040
- Wunsch der Pflegebedürftigen nach häuslicher Versorgung
- Schlüsselrolle der ambulanten und häuslichen Pflege
- Forderung nach Begrenzung finanzieller Belastungen für Pflegebedürftige
- Unterstützung eines Pflegedeckels
- Anstieg der Altenpflegekräfte zwischen 2011 und 2021, aber kein struktureller Personalaufbau
- Handlungsbedarf im Bereich der jungen Pflege
- Ziel: Gewinnung von 4.000 zusätzlichen Pflegekräften bis 2030 durch Konzertierte Aktion Pflege Saar
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anstieg der über 75-Jährigen um 25 Prozent bis 2040
- Wachsende Bedeutung der ambulanten und häuslichen Pflege
- Notwendigkeit zur Begrenzung finanzieller Belastungen für Pflegebedürftige
- Einführung eines Pflegedeckels gefordert
- Unzureichender struktureller Personalaufbau in der Altenpflege
- Handlungsbedarf im Bereich der jungen Pflege erwünscht
- Zielsetzung von 4.000 zusätzlichen Pflegekräften bis 2030
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Gesundheitsminister Magnus Jung zitiert: Er fordert eine wirksame Begrenzung der finanziellen Belastungen für Pflegebedürftige und spricht sich für einen sogenannten Pflegedeckel aus.
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