Anstieg der Pflegeversicherungsbeiträge in Berlin
Berlin () – Gutverdienende Beschäftigte müssen sich im Zuge der geplanten Pflegereform auf deutlich höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) und Berechnungen des unabhängigen Beratungsinstituts IGES.
Der Entwurf sieht vor, dass die Beitragsbemessungsgrenze bereits zum 1. Januar 2027 angehoben werden soll. Die Pflegeversicherung könnte dadurch in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro zusätzlich einnehmen. Geplant ist, die Beitragsbemessungsgrenze der Pflegeversicherung auf das Niveau der Jahresarbeitsentgeltgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung anzuheben.
Laut IGES könnte die Grenze von 69.750 Euro im Jahr 2026 auf rund 75.815 Euro im Jahr 2027 steigen. Zusätzlich sieht der Gesetzentwurf vor, die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung anzuheben. Dies entspräche einem Wert von knapp 84.000 Euro.
Nach Berechnungen von IGES würde dies für Beschäftigte mit einem Kind und Einkommen oberhalb der neuen Grenze eine maximale Mehrbelastung von rund 21 Euro monatlich bedeuten. Zusammen mit dem Arbeitgeberanteil ergäbe sich eine zusätzliche Belastung von etwa 42 Euro pro Monat beziehungsweise rund 500 Euro im Jahr. Rund sechs Millionen Beschäftigte könnten laut IGES betroffen sein.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Es werden lediglich Institutionen und Begriffe wie "IGES" und "Handelsblatt" genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Handelsblatt, IGES
Wann ist das Ereignis passiert?
- Januar 2027
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Gutverdienende Beschäftigte müssen sich ab 2027 auf deutlich höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen, da die geplante Reform die Beitragsbemessungsgrenze anheben und dadurch jährlich mehrere Milliarden Euro einnehmen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplanter Anstieg der Pflegeversicherungseinnahmen
- Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze zum 1. Januar 2027
- Anpassung an Jahresarbeitsentgeltgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung
- Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG)
- Berechnungen des Beratungsinstituts IGES
- Steigerung der Grenze von 69.750 Euro auf 75.815 Euro
- Mehrbelastung für Beschäftigte mit hohen Einkommen und Kindern
- Einfluss auf etwa sechs Millionen Beschäftigte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Geplante Pflegereform führt zu höheren Beiträgen zur Pflegeversicherung für Gutverdienende
- Beitragsbemessungsgrenze soll zum 1. Januar 2027 angehoben werden
- Finanzierung von mehreren Milliarden Euro zusätzlich durch die Pflegeversicherung möglich
- Anhebung der Grenze von 69.750 Euro (2026) auf 75.815 Euro (2027)
- Weitere Anhebung auf knapp 84.000 Euro angedacht
- Maximale Mehrbelastung von rund 21 Euro monatlich für Beschäftigte mit Kind oberhalb der neuen Grenze
- Gesamte zusätzliche Belastung von etwa 42 Euro pro Monat, rund 500 Euro jährlich
- Rund sechs Millionen Beschäftigte könnten betroffen sein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung für gutverdienende Beschäftigte
- Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze zum 1. Januar 2027
- Erhöhung der Einnahmen der Pflegeversicherung um mehrere Milliarden Euro
- Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der Jahresarbeitsentgeltgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung
- Erhöhung der Grenze von 69.750 Euro auf etwa 75.815 Euro im Jahr 2027
- Anhebung auf das Niveau der Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung
- Maximale Mehrbelastung von rund 21 Euro monatlich für Beschäftigte mit einem Kind
- Gesamte zusätzliche Belastung von etwa 42 Euro pro Monat oder rund 500 Euro im Jahr
- Rund sechs Millionen Beschäftigte könnten betroffen sein
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