Energieabhängigkeit und Sicherheit in Europa
Berlin () – Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns DTEK, Maxim Timchenko, warnt Europa vor Angriffen auf kritische Infrastruktur. Moderne Kriege funktionierten anders als noch vor 20 oder 30 Jahren, sagte Timchenko dem „Handelsblatt“. Russland setze „Energieterror“ als Waffe ein, mit billigem Gas, mit Cyberattacken, mit politischem Druck. Heute sehe man die physische Zerstörung von Energieanlagen.
Mit Blick auf Deutschland und Europa äußerte Timchenko Zweifel an der Vorbereitung auf solche Szenarien. Er glaube, viele Menschen in Europa wollten darüber noch nicht nachdenken, sagte er. Das Wetter sei schön, das Leben funktioniere, niemand beschäftige sich gern mit solchen Szenarien. Aber genau darin liege die Gefahr.
Zugleich kritisierte Timchenko die anhaltende Energieabhängigkeit Europas von Russland. Noch immer fließe russisches Gas nach Europa. „Und dann hört man Stimmen, die sagen: Lasst uns doch wieder mehr Gas aus Russland beziehen. Für mich ist das unbegreiflich“, sagte er weiter. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was noch passieren muss, damit die Menschen endlich verstehen, dass Russland dauerhaft abgeschnitten werden muss.“ Die Ukraine könne helfen, die entstehende Lücke zu schließen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gasleitung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Maxim Timchenko
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DTEK, Handelsblatt, Russland, Europa, Ukraine
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Europa, Russland, Ukraine.
Worum geht es in einem Satz?
Maxim Timchenko, Chef des ukrainischen Energiekonzerns DTEK, warnt Europa vor russischen Angriffen auf kritische Infrastruktur durch "Energieterror" und kritisiert die anhaltende Energieabhängigkeit von Russland sowie die fehlende Vorbereitung auf solche Bedrohungen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ukraine-Konflikt
- Russische Aggression gegen die Ukraine
- Nutzung von Energie als geopolitisches Druckmittel
- Zunehmende Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur
- Abhängigkeit Europas von russischem Gas
- Wandel der Kriegsstrategien in modernen Konflikten
- Physische Angriffe auf Energieanlagen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Warnung vor Angriffen auf kritische Infrastruktur
- Russland nutzt "Energieterror" als Waffe
- Zweifel an der Vorbereitung Europas auf solche Szenarien
- Kritik an der anhaltenden Energieabhängigkeit von Russland
- Aufforderung, Russland dauerhaft abzuschneiden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Warnung vor Angriffen auf kritische Infrastruktur
- Zweifel an der Vorbereitung Europas auf solche Szenarien
- Gefahr durch Ignoranz der Menschen
- Kritik an der Energieabhängigkeit Europas von Russland
- Unverständnis über Forderungen nach mehr russischem Gas
- Notwendigkeit, Russland dauerhaft abzusperren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Person Maxim Timchenko zitiert, der vor Angriffen auf kritische Infrastruktur warnt und die Energieabhängigkeit Europas von Russland kritisiert.
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