Sicherheit und Kriminalitätsentwicklung in Regensburg
Regensburg () – Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“ hat bei einer Strategiebesprechung am 8. Mai eine gemischte Bilanz zur Sicherheitslage im Umfeld des Regensburger Hauptbahnhofs gezogen, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Unter der Leitung von Polizeipräsident Thomas Schöniger kamen Vertreter zahlreicher Behörden und Institutionen zusammen, um über Erfolge und anstehende Herausforderungen zu beraten.
Seit dem Start der gemeinsamen Maßnahmen im Juli 2023 hat die Bayerische Polizei rund 54.000 Einsatzstunden im Bahnhofsumfeld geleistet.
Die Gesamtzahl der Straftaten ist demnach nach Höchstständen im Jahr 2023 kontinuierlich gesunken, insbesondere bei Diebstahls- und Raubdelikten. Allerdings nahmen Gewaltdelikte wie Körperverletzungen zu, und die Zahl der Polizeieinsätze blieb auf einem hohen Niveau.
Eine neue gemeinsame Ermittlungseinheit von Bundes- und Landespolizei konnte seit Jahresbeginn bereits 20 Haftbefehle vollziehen, nachdem seit 2023 insgesamt 175 Haftbefehle vollstreckt worden waren.
Oberbürgermeister Thomas Burger unterstrich die Bedeutung von Sicherheit als Grundbedürfnis der Stadtgesellschaft und verwies auf städtebauliche Maßnahmen wie die Neugestaltung der Brunnenanlage in der Fürst-Anselm-Allee. Die Staatsanwaltschaft Regensburg bearbeitet die Fälle über ein eigens eingerichtetes Sonderreferat.
Das Landesamt für Asyl und Rückführungen betonte die konsequente Umsetzung von Rückführungsmaßnahmen bei straffällig gewordenen Personen. Eine Folgestudie der Universität Regensburg ergab einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Sicherheitsgefühl und den örtlichen räumlichen Strukturen, jedoch keinen direkten Zusammenhang mit der objektiven Sicherheitslage.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Schöniger, Thomas Burger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Polizeipräsidium Oberpfalz, Bayerische Polizei, Bundes- und Landespolizei, Oberbürgermeister Thomas Burger, Staatsanwaltschaft Regensburg, Landesamt für Asyl und Rückführungen, Universität Regensburg
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum: 8. Mai 2023
Zeitraum: Juli 2023 (Beginn der Maßnahmen)
Zusätzliche Information: Seit Jahresbeginn 2023 wurden 175 Haftbefehle vollstreckt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Regensburg
Worum geht es in einem Satz?
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“ hat bei einem Treffen die Sicherheitslage am Hauptbahnhof bewertet, wobei seit Juli 2023 die Straftaten insgesamt gesunken sind, während Gewaltdelikte zugenommen haben, und eine neue Ermittlungseinheit bereits zahlreiche Haftbefehle vollstreckt hat.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Strategiebesprechung der Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“ am 8. Mai
- Beteiligung verschiedener Behörden und Institutionen
- Ziel der Besprechung: Bilanz zur Sicherheitslage am Regensburger Hauptbahnhof
- Start gemeinsamer Maßnahmen im Juli 2023
- Hohe Zahl an Polizeieinsätzen (54.000 Stunden)
- Kontinuierlicher Rückgang der Straftaten seit Höchstständen 2023
- Anstieg von Gewaltdelikten, insbesondere Körperverletzungen
- Gründung einer gemeinsamen Ermittlungseinheit von Bundes- und Landespolizei
- Durchführung zahlreicher Haftbefehle
- Bedeutung von Sicherheit als Grundbedürfnis der Stadtgesellschaft
- Städliche Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit
- Umsetzung von Rückführungsmaßnahmen durch das Landesamt für Asyl und Rückführungen
- Ergebnisse einer Studie zur Beziehung zwischen Sicherheitsgefühl und räumlichen Strukturen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“ trifft sich zur Bilanz zur Sicherheitslage
- Polizeipräsident Thomas Schöniger leitet das Treffen mit Vertretern verschiedener Behörden
- Rund 54.000 Einsatzstunden der Bayerischen Polizei seit Juli 2023 im Bahnhofsumfeld
- Straftaten gesunken, insbesondere Diebstähle und Raubdelikte
- Zunahme von Gewaltdelikten wie Körperverletzungen
- Hohe Anzahl an Polizeieinsätzen bleibt konstant
- Neue gemeinsame Ermittlungseinheit vollstreckt 20 Haftbefehle seit Jahresbeginn
- Oberbürgermeister Thomas Burger betont Sicherheit als Grundbedürfnis
- Städtebauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Planung
- Staatsanwaltschaft hat Sonderreferat für die bearbeiteten Fälle eingerichtet
- Landesamt für Asyl betont Umsetzung von Rückführungsmaßnahmen
- Folgestudie zeigt Zusammenhang zwischen Sicherheitsgefühl und örtlichen Strukturen, nicht mit objektiver Sicherheitslage
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Gesamtzahl der Straftaten
- Rückgang bei Diebstahls- und Raubdelikten
- Anstieg der Gewaltdelikte (Körperverletzungen)
- Hohe Anzahl der Polizeieinsätze
- 20 vollzogene Haftbefehle durch neue Ermittlungseinheit
- 175 vollstreckte Haftbefehle seit 2023
- Bedeutung von Sicherheit für die Stadtgesellschaft
- Umsetzung städtebaulicher Maßnahmen
- Bearbeitung von Fällen durch Sonderreferat der Staatsanwaltschaft
- Konsequente Rückführungsmaßnahmen bei straffälligen Personen
- Zusammenhang zwischen Sicherheitsgefühl und räumlichen Strukturen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Oberbürgermeister Thomas Burger zitiert, der die Bedeutung von Sicherheit als Grundbedürfnis der Stadtgesellschaft unterstreicht.
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