Wirtschaft: Dax Entwicklung in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.092 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus baute der Dax im Tagesverlauf seine Verluste aus, wobei er am Nachmittag für nur kurze Zeit ins Plus drehte.
„Der Freudensprung im Dax über die langsam altbekannte Nachricht, ein Deal zwischen den USA und dem Iran stünde kurz bevor, währte genau aus diesem Grund nicht lang“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Wie oft stand schon ein Kompromiss in Aussicht und wie oft wurden die Anleger enttäuscht – erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt nachdenken.“
Der Experte erklärte, die Anleger blieben mit Blick auf Nahost in Lauerstellung und bauten trotz der wiederaufflackernden Angriffe weiter auf ein positives Verhandlungsergebnis. „Das Handelsvolumen dünnt sich aber dadurch aus und die Kursschwankungen nehmen ab. Es zeichnen sich in einzelnen Sektoren und Branchen Tendenzen für Gewinnmitnahmen ab, die teilweise wieder in andere Sektoren reinvestiert werden“, so Lipkow.
Die Branchenrotation halte den Dax in einer stabilen Seitenlage oberhalb der 25.000er-Marke. „Gesucht waren heute Rüstungsaktien, die in den vergangenen Monaten mit den wachsenden Friedenshoffnungen einen schweren Stand hatten“, erklärte der Analyst.
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Siemens-Energy-Aktien.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 47 Euro und damit drei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 94,95 US-Dollar, das waren 66 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1656 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8579 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: CMC Markets, Rheinmetall, Infineon, Siemens Energy.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Donnerstag statt. Ein spezifisches Datum wurde jedoch nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax fiel am Donnerstag um 0,3 Prozent auf 25.092 Punkte, da Anleger trotz Hoffnung auf einen Iran-US-Deal vorsichtig blieben und Gewinne in verschiedenen Sektoren realisierten, während gleichzeitig die Gas- und Ölpreise stiegen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang des Dax um 0,3 Prozent
- Enttäuschung über unklare Verhandlungen zwischen USA und Iran
- Anleger in Lauerstellung wegen Unsicherheiten im Nahen Osten
- Eingeschränktes Handelsvolumen und abnehmende Kursschwankungen
- Branchenrotation und Gewinnmitnahmen in verschiedenen Sektoren
- Rückkehr der Nachfrage nach Rüstungsaktien
- Anstieg der Gaspreise um drei Prozent
- Anstieg der Ölpreise um 0,7 Prozent
- Stärkung des Euro gegenüber dem Dollar
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax fiel um 0,3 Prozent
- Anleger bleiben in Lauerstellung
- Handelsvolumen nimmt ab
- Kursschwankungen verringern sich
- Tendenzen für Gewinnmitnahmen
- Branchenrotation hält Dax stabil oberhalb 25.000 Punkte
- Rüstungsaktien im Fokus
- Gaspreis stieg um 3 Prozent
- Erhöhter Verbraucherpreis pro Kilowattstunde
- Ölpreis stieg um 0,7 Prozent
- Euro wertvoller im Vergleich zum Dollar
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, äußert sich skeptisch über die Zuverlässigkeit von Handelsdeals zwischen den USA und dem Iran und betont, dass Anleger erst bei einem fixen Deal über Neupositionierungen nachdenken sollten.
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