Cybersecurity-Maßnahmen in Deutschland stärken
Berlin () – Das Bundesdigitalministerium und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wollen ein Sofortprogramm starten, um die Cybersicherheit und Cyberresilienz der Bundesverwaltung zu stärken. Das geht aus einem als Verschlusssache eingestuften Bericht des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hervor, aus dem das Magazin Politico berichtet.
Noch in diesem Jahr soll der Chief Information Security Officer (CISO) des Bundes neue „konkrete operative und ressortübergreifende Einzelmaßnahmen“ erhalten. Der CISO ist die zentrale Koordinierungsstelle für die Cybersicherheit der Bundesverwaltung. Damit soll die Stelle unter anderem in den Bereichen „Detektion“, „Schwachstellenscans“ und „Härtung zentraler Verzeichnisdienste“ handlungsfähiger werden. Die fachaufsichtliche Steuerung soll beim BMDS liegen, heißt es in dem Bericht.
Detektion meint dabei das frühzeitige Erkennen von Cyberangriffen und Sicherheitsvorfällen in den IT-Systemen des Bundes. Schwachstellenscans dienen dazu, Sicherheitslücken in Programmen und Netzwerken aufzuspüren. Bei der „Härtung zentraler Verzeichnisdienste“ geht es darum, besonders wichtige IT-Systeme so abzusichern, dass Angreifer schwerer eindringen können.
Das Sofortprogramm ist Teil des Programms CyberGovSecure, das das BSI Anfang Mai gestartet hatte. Das Programm ist ein Baustein zur Umsetzung der EU-NIS-2-Richtlinie. Diese verpflichtet die Bundesverwaltung dazu, ein einheitliches Cybersicherheitsniveau zu etablieren und die Resilienz gegen Cyberbedrohungen zu stärken. Der Vorstoß kommt vor dem Hintergrund einer anhaltend angespannten Bedrohungslage. Sicherheitsbehörden warnen, dass Deutschland ein zentrales Ziel von Cyberangriffen sei und insbesondere staatliche Stellen verstärkt im Fokus stünden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitz von BSI und BMI (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine spezifischen vollständigen Namen von Personen. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesdigitalministerium, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), CyberGovSecure, EU-NIS-2-Richtlinie.
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Berlin, Bundesdigitalministerium, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundesdigitalministerium und das BSI starten ein Sofortprogramm zur Stärkung der Cybersicherheit und Cyberresilienz der Bundesverwaltung, um auf die steigenden Bedrohungen durch Cyberangriffe zu reagieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anhaltend angespannten Bedrohungslage
- Deutschland als zentrales Ziel von Cyberangriffen
- Verstärkter Fokus auf staatliche Stellen
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- Forderung nach einem einheitlichen Cybersicherheitsniveau
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesdigitalministerium und BSI starten Sofortprogramm zur Cybersicherheit
- Bericht als Verschlusssache eingestuft
- CISO des Bundes erhält neue operative Maßnahmen
- Schwerpunkt auf Detektion, Schwachstellenscans und Härtung zentraler Verzeichnisdienste
- Fachaufsicht liegt beim BMDS
- Programm CyberGovSecure als Teil der EU-NIS-2-Richtlinie
- Ziel: einheitliches Cybersicherheitsniveau und Stärkung der Resilienz gegen Cyberbedrohungen
- Anhaltend angespannten Bedrohungslage und Warnungen der Sicherheitsbehörden betreffend Cyberangriffe auf Deutschland
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung der Cybersicherheit der Bundesverwaltung
- Verbesserung der Cyberresilienz
- Erhöhung der Handlungsfähigkeit des CISO
- Frühzeitiges Erkennen von Cyberangriffen
- Aufspüren von Sicherheitslücken in Programmen und Netzwerken
- Absicherung wichtiger IT-Systeme
- Etablierung eines einheitlichen Cybersicherheitsniveaus
- Stärkung der Resilienz gegen Cyberbedrohungen
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