Wirtschaft: Unternehmensinsolvenzen in Wiesbaden
Wiesbaden () – Im Februar 2026 haben die deutschen Amtsgerichte nach vorläufigen Ergebnissen 2.053 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 0,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Zudem lagen für Februar 2026 keine Daten aus Rheinland-Pfalz vor. Für die Berechnung des Bundesergebnisses wurden für Rheinland-Pfalz daher die Vorjahreswerte verwendet.
Die Forderungen der Gläubiger aus den im Februar 2026 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 2,5 Milliarden Euro. Im Februar 2025 hatten die Forderungen bei rund 9,0 Milliarden Euro gelegen.
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Februar 2026 insgesamt 5,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 11,1 Fällen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 9,7 Fällen und das Baugewerbe mit 8,8 Insolvenzen.
Im Januar 2026 gab es 6.112 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 0,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, so Destatis.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Amtsgericht (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Amtsgerichte, Statistisches Bundesamt (Destatis)
Wann ist das Ereignis passiert?
Februar 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wiesbaden, Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
Im Februar 2026 wurden in Deutschland 2.053 Unternehmensinsolvenzen registriert, was einem Rückgang von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, während die Forderungen von Gläubigern auf etwa 2,5 Milliarden Euro sanken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wirtschaftliche Unsicherheiten
- Änderungen in der Verbraucher- und Unternehmensnachfrage
- Anstieg der Betriebskosten
- Schlechte Marktentwicklungen
- Zugang zu Finanzierungshürden
- Veränderungen in der Gesetzgebung
- Anhaltende Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
- Preisanstieg bei Rohstoffen
- Wettbewerbssituation in bestimmten Branchen
- Fehlende Innovation oder Anpassung an Markttrends
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Unternehmensinsolvenzen um 0,7 Prozent
- Forderungen der Gläubiger bei Unternehmensinsolvenzen stark gesunken
- Höchste Insolvenzhäufigkeit im Bereich Verkehr und Lagerei
- Steigende Verbraucherinsolvenzen um 0,6 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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